Füchse berlin stolpern zum abschluss – viertelfinale trotzdem sicher

Es war das Spiel, das eigentlich nichts mehr entscheiden sollte – und genau das war das Problem. Die Füchse Berlin verloren ihr letztes Gruppenspiel der EHF Champions League gegen denHBC Nantes mit 34:37 und verabschiedeten sich vor heimischem Publikum mit einem Auftritt, der Trainer Nicolej Krickau sichtlich wurmte. Gruppensieger sind sie trotzdem.

Ein 6:0-lauf, der alles auf den kopf stellte

Ein 6:0-lauf, der alles auf den kopf stellte

Bis zur 11:8-Führung sah es noch ordentlich aus in der Max-Schmeling-Halle. Dann schalteten die Franzosen einen Gang hoch. Ein 6:0-Lauf kurz vor der Pause drehte das Spiel komplett – aus einem komfortablen Vorsprung wurde ein 11:14-Rückstand, und das Berliner Comeback blieb aus. Die letzte Führung der Gastgeber: das 11:10. Danach übernahm Nantes das Kommando und gab es nicht mehr her.

Spielmacher Nils Lichtlein fand danach klare Worte: „Wir haben die Franzosen in einen Flow kommen lassen, aus dem wir sie nicht mehr herausbekommen haben.