Füchse berlin krönen abschied mit pokalsieg – andersson: „etwas besonderes“

Ein furioser Final4-Auftritt von Lasse Andersson hat den TSV Berlin II den zweiten DHB-Pokalsieg der Vereinsgeschichte beschert. Der Däne, der im Sommer den Verein in Richtung HÖJ Elite verlässt, war mit 21 Treffern und fünf Assists nicht nur der herausragende Spieler des Spiels, sondern krönte die Füchse Berlin auch zum Pokalsieger. Doch Andersson ließ die eigenen Leistungen in den Hintergrund treten und lobte vor allem seinen Teamkollegen.

Abschiedstournee mit happy end

Die Stimmung im Kölner Lanxess Dome war elektrisierend, als die Füchse Berlin den Bergischen HC mit 42:33 bezwangen. Für Andersson war es ein besonderer Moment, denn der Titel markiert einen weiteren Höhepunkt seiner Abschiedstournee. „Es bedeutet mir ganz viel“, erklärte der Rückraumspieler nach dem Spiel. „Nach dem Supercup ist es etwas Besonderes, nun auch den DHB-Pokal zu gewinnen.“

Andersson, der als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde, betonte immer wieder die Bedeutung des gesamten Teams. „Ich bin sehr stolz auf die ganze Mannschaft, wie wir dieses Wochenende geliefert haben“, so der 32-Jährige. Er hob hervor, dass er es sich dank seiner Mitspieler leicht mache, da diese die meiste Arbeit erledigen würden. „Ich muss einfach nur am Ende das Tor machen“, fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu.

Champions league als nächstes ziel

Champions league als nächstes ziel

Obwohl Andersson sich vom DHB-Pokalsieg freute, blickt er bereits nach vorne. In knapp zwei Monaten winken den Füchsen Berlin in Köln die Chance auf den Champions-League-Titel, der Andersson in seiner Karriere noch fehlt. Trotz seiner vierjährigen Zeit bei Barcelona hat es ihm bisher nicht ermöglicht, diesen prestigeträchtigen Pokal in den Händen zu halten. Die Leistung der Mannschaft, die in Köln gezeigt wurde, deutet aber darauf hin, dass die Füchse Berlin noch eine weitere Überraschung bereithalten könnten.

Die Fans in Berlin feiern Andersson für seine Leistungen und seinen sportlichen Geist. Sein Abschied hinterlässt eine Lücke, aber die Erinnerung an seine Tore und seine Teamfähigkeit wird noch lange in Erinnerung bleiben. Ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Zeit in der Hauptstadt.