Frostad stürzt sich zum gold: sensation beim big-air-finale in livigno
Spektakuläres finale in livigno: frostad krönt sich zum olympiasieger
Ein dramatisches Finale im Big-Air-Wettbewerb der Freestyle-Skiing-Welt bei den Olympischen Spielen in Livigno hat einen überraschenden Sieger hervorgebracht. Der Norweger Tormod Frostad (195.50 Punkte) sicherte sich die Goldmedaille, vor dem Amerikaner Mac Forehand (193.25) und dem Österreicher Matej Svancer (191.25). Die Entscheidung fiel erst im letzten Durchgang, nachdem starke Schneefälle das Finale kurz verzögert hatten.

Spannung bis zum letzten sprung
Wie schon im Damenwettbewerb sorgten die Wetterbedingungen für eine kurze Unterbrechung. Doch die Athleten lieferten trotz der Herausforderungen eine beeindruckende Vorstellung ab. Insgesamt acht Skifahrer übertrafen in ihren Sprüngen die 90-Punkte-Marke. Die Top Drei lagen am Ende innerhalb einer Spanne von nur etwas mehr als vier Punkten, was die Spannung bis zum Schluss hochhielt.

Frostads triumph: ein letzter, perfekter sprung
Tormod Frostad, bisher nur mit einem Weltcupsieg im Big-Air-Bereich dekoriert, musste sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Als Mac Forehand bereits mit dem ersten Platz rechnete, zeigte Frostad einen atemberaubenden letzten Sprung, der mit 98.50 Punkten bewertet wurde – der höchste Wert des gesamten Finales. Damit drehte er das Ergebnis und sicherte sich die Goldmedaille.
Von letzterem zum ersten: frostads entwicklung
Ein bemerkenswerter Werdegang: Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking landete Frostad im Finale des Big-Air-Wettbewerbs noch auf dem letzten Platz, ohne einen seiner Sprünge sauber zu landen. Vier Jahre später stand er nun ganz oben auf dem Podest. Ein Beweis dafür, dass harte Arbeit und Entschlossenheit sich auszahlen.
Forehand knapp am gold vorbei
Mac Forehand zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Er erzielte in seinen ersten beiden Sprüngen exakt die gleiche Punktzahl (95.00), bevor er mit einem spektakulären letzten Versuch von 98.25 Punkten nur knapp am Gold vorbeischrammte. Im Vergleich zu seiner vorherigen Teilnahme an Olympischen Spielen, wo er Elfter wurde, verbesserte er sich deutlich.
Svancer überrascht mit bronze
Die Bronzemedaille ging an den Österreicher Matej Svancer (191.25). Sein Erfolg bei den X Games 2025 zahlte sich aus und ermöglichte ihm, stärkere Konkurrenten wie den norwegischen Titelverteidiger Birk Ruud oder den neuseeländischen Weltmeister Luca Harrington, die beide Fehler machten, zu übertreffen. Svancers drei Sprünge waren konstant gut, wobei er mit seinem letzten Sprung (96.00) beinahe die Silbermedaille erreicht hätte.
Weitere wettbewerbe stehen bevor
Die Wettbewerbe im Freestyle-Skiing sind noch nicht abgeschlossen. Neben den Aerials, die aufgrund der Schneeverhältnisse in Livigno verschoben werden mussten, stehen noch der Halfpipe und der Skicross auf dem Programm. Wir können uns auf weitere spannende Momente und vielleicht weitere Überraschungen freuen.
