Frosinone stürmt in die serie a – alvini: „meine rettung ist mein scudetto!

Frosinone – Der Aufstieg ist perfekt, die Party tobt! Max Alvini, der Mann, der mit dem Frosinone Calcio in die Serie A aufgestiegen ist, blickt zurück auf eine unglaubliche Karriere, die von staubigen Schuhsohlen bis zu den großen Bühnen des italienischen Fußballs führte. Ein Triumph, der nicht nur die Fans des Vereins, sondern die gesamte Fußballwelt in Staunen versetzt.

Von schuhverkäufer zum serie-a-trainer: eine außergewöhnliche reise

Alvinis Weg ist ein Märchen. Angefangen hat er als Vertreter von Schuhsohlen in Fucecchio, um dann, fast nebenbei, die Trainerbank zu übernehmen. Sechs Kategorien wurden in beeindruckender Reihenfolge erobert, von der Promotion bis hin zur Serie B. „Es war ein langer Weg, der Kreis schließt sich jetzt“, so Alvini, dessen Augen die Freude eines Kindes widerspiegeln, das sein Idol trifft.

Ein besonderes Erlebnis war die Saison 2001-02, als er von Signa als Trainer entdeckt wurde. „Ich hatte das ganze Jahr über Baldini in Empoli studiert, er lud mich dann mit ins Training ein – ein unvergesslicher Moment“, erinnert sich Alvini. Die Erfolge reihten sich aneinander: ein Triplet mit Tuttocuoio im Jahr 2010, eine fulminante Serie D-Saison und der Gewinn der C1 im Corona-Jahr. Jetzt der verdiente Aufstieg in die Serie A.

„Ich bin bereit für die Herausforderung“, betont Alvini, der bereits 2022 kurz in der höchsten Spielklasse dabei war, als er von Perugia nach Cremona wechselte. „Diese Erfahrung hat mich geformt und zu einem besseren Trainer gemacht. Die Narben sind wertvolle Lektionen.“

Die geheimnisse des erfolgs: ein junges team und ein visionärer präsident

Die geheimnisse des erfolgs: ein junges team und ein visionärer präsident

Alvini legt großen Wert auf die Arbeit mit jungen Spielern. „Ich habe mich für die Philosophie des Vereins entschieden und in diesen Jungs ein enormes Potenzial gesehen. Ihre Disziplin und Einsatzbereitschaft sind beeindruckend.“ Ein Schlüssel zum Erfolg sei auch die Vision von Präsident Stirpe, der dem Verein seit elf Jahren mit vier verschiedenen Trainern und Sportdirektoren zu neuer Stärke verholfen hat. „Hier wird ein Fußball gespielt, der nicht alltäglich ist, mit einem eigenen Stadion und einer klaren Strategie.“

Alvini kündigt an, dass die Rettung in der Serie A sein persönlicher Scudetto sein wird. „Auch wenn Sportdirektor Castagnini von höheren Zielen spricht, wird unsere Spielidee immer im Vordergrund stehen.“ Das Team sei zwar das jüngste der Liga, aber auch das konstanteste und taktisch versierteste. Ein besonderes Lob gilt dem 4-3-3-System, das Alvini erfolgreich implementiert hat. „Mit diesem Spielermaterial konnten wir diesen vertikalen, dynamischen Fußball spielen – wir sind mutig und haben eine klare Vorstellung davon, wie wir spielen wollen.“

Die Inspiration für seinen Fußballstil findet Alvini in den Top-Teams Europas, wie Bayern München oder Paris Saint-Germain – aber auch in weniger bekannten Ligen. „Ich schaue mir ständig Spiele an, um neue Ideen zu entwickeln. Auch ein Team aus der dritten niederländischen Liga kann mich begeistern.“

Alvini schließt sich den Worten seines Jugendfreundes Indro Montanelli an: „Kämpft für das, woran ihr glaubt. Ihr werdet verlieren, aber nur der Kampf von morgen, vor dem Spiegel, kann gewonnen werden.“ Ein Appell, der Alvini und sein Team in der kommenden Saison in der Serie A leiten wird. Der Aufstieg ist ein Triumph, aber die Reise hat gerade erst begonnen.