Friseursalon-fauxpas kostete tennis-star eugenie bouchard millionen-deal
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Ein spontaner Friseurbesuch und plötzlich war ein lukrativer Vertrag dahin. Ex-Tennisspielerin Eugenie Bouchard (32) hat nun offenbart, wie sie durch eine unglückliche Stilentscheidung ihren Vertrag mit Rolex verlor. Die ehemalige Wimbledon-Finalistin sprach im „OK Sweetie“-Podcast über diesen Vorfall und blickt dabei auf eine schwierige Phase ihrer Karriere zurück.
Vom wimbledon-hype in die krise
Die Kanadierin wurde 2014 über Nacht zum Superstar. Mit gerade einmal 20 Jahren erreichte sie das Finale von Wimbledon, verlor dort gegen Petra Kvitová, stieg aber in der Weltrangliste bis auf Platz fünf. Sponsoren rissen sich um sie. Doch der Druck war enorm. Im Gespräch mit dem „Tennis Insider Club“ sagte sie rückblickend: „Nach einem großartigen Jahr 2014 war 2015 sehr schwierig für mich.“ Sie fügte hinzu: „Es war hart, weil mentale Gesundheit damals nicht so thematisiert wurde wie heute, und ich sehr gelitten habe – ich habe mich einfach nicht getraut, darüber zu sprechen.“

Tabuthema therapie
Sogar der Besuch bei einem Therapeuten sei damals ein Tabuthema gewesen: „Selbst zuzugeben, dass man einen Therapeuten sieht, war seltsam. Die Leute dachten, man sei verrückt oder schwach.“ Die damalige gesellschaftliche Wahrnehmung erschwerte es ihr, Hilfe zu suchen und offen über ihre Probleme zu sprechen.

Der haarschnitt mit folgen
Nach einem enttäuschenden Abschneiden bei den Australian Open 2016 wollte Bouchard ein Zeichen setzen – mit einem neuen Look. Doch der Plan ging nach hinten los. „Um ehrlich zu sein, ich wollte nur einen ganz kleinen Undercut. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber es war buchstäblich die Hälfte meines Kopfes“, erzählte sie im Podcast. „Ich dachte nur: Das ist nicht der Look, den ich wollte.“

Rolex zog die reißleine
Der radikale Schnitt hatte Konsequenzen: „Es war viel schlimmer als geplant, und es führte dazu, dass mein Rolex-Vertrag nicht verlängert wurde.“ Laut Bouchard teilte die Uhrenmarke ihrem Management mit, dass ihr neuer Stil nicht mehr zum gewünschten öffentlichen Image passe. Eine Verlängerung des Vertrags kam nicht zustande. Die Entscheidung von Rolex war für Bouchard ein herber Rückschlag.
Neuanfang im pickleball
Heute blickt die Kanadierin gelassener auf die Episode zurück. 2024 beendete sie ihre Tennis-Karriere bei den Canadian Open und wechselte in den Profi-Pickleball. Mit über 2,3 Millionen Instagram-Followern ist ihr Image längst wieder gefestigt. Sie hat einen neuen Weg gefunden und scheint glücklich zu sein.
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