Fribourg ohne sprunger: rönnberg krempelt angriff!

Schlag ins Gesicht für die Fribourger! Captain Julien Sprunger fällt verletzungstechnisch aus dem vierten Duell gegen Genf-Servette. Der Routinier erlitt eine Verletzung durch den Schlittschuh von Giancarlo Chanton und muss zusehen, wie sein Team den knappen Vorsprung in der Serie verteidigt. Roger Rönnberg reagiert prompt und nimmt weitreichende personelle Veränderungen in der Offensive vor.

Neues sturmzentrum: de la rose übernimmt verantwortung

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Die Situation zwingt den Trainer zu ungewöhnlichen Entscheidungen. Während die Top-Formation des HCFG unverändert bleibt, sieht sich Rönnberg gezwungen, seine zweite und dritte Reihe komplett umzukrempeln. Besonders die dritte Formation erfährt eine radikale Veränderung: Jacob De la Rose, bislang eher im Defensivbereich aktiv, übernimmt ab sofort die Rolle des Centers. An seiner Seite agieren nun Jamiro Reber und Jeremi Gerber – eine ungewohnte Konstellation, die aber auf eine taktische Neuorientierung hindeutet.

Auch die zweite Angriffsreihe zeigt ein neues Gesicht. Die bisherige Import-Linie mit Wallmark und Sörensen wird durch den jungen Nathan Marchon verstärkt. Eine frische Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs soll hier für neue Impulse sorgen. Kevin Nicolet, der in den letzten Spielen kaum eine Rolle spielte, bekommt im Quartett mit Jan Dorthe und Samuel Walser eine neue Chance, sich zu beweisen. Julien Rod, der Sprunger ersetzt, muss nun seine Chance nutzen und in die Bresche springen.

Die Ausfälle sind schmerzhaft, aber Rönnberg zeigt Reaktion. Die Neuzusammenstellung der Offensivreihen ist ein klares Zeichen dafür, dass der Trainer entschlossen ist, den Blick nach vorne zu richten und die Serie trotz des Verlustes des Kapitäns zu ihren Gunsten zu entscheiden. Ob diese taktische Anpassung greift, wird sich im direkten Vergleich gegen Genf-Servette zeigen.