French open-skandal: vallejo zahlt teuren preis für sexismus-eklat!
Paris – Der Aufreger ist gewogen, die Strafe ist ausgesprochen: Adolfo Daniel Vallejo (22) muss tief in die Tasche greifen, nachdem seine unangebrachte Äußerung gegenüber der brasilianischen Schiedsrichterin Ana Carvalho für Empörung sorgte. Der paraguayische Tennisspieler, der bei den French Open gegen den französischen Shootingstar Moïse Kouamé in der zweiten Runde verlor, wird mit einer Geldstrafe von 65.000 US-Dollar (ca. 55.000 Euro) belegt.

Die fragwürdige aussage im match-verlauf
Vallejos Äußerung fiel unmittelbar nach seiner knappen, fünf Sätze dauernden Niederlage gegen Kouamé. Im Gespräch mit dem Tennisportal „Clay“ äußerte er sich in einer Weise, die als sexistisch interpretiert wurde: „Das Match muss ein Mann leiten, denn das Publikum ist sehr anspruchsvoll, und man braucht viel Durchsetzungskraft.“ Seine Worte lösten sofort eine Welle der Kritik aus und unterstrichen erneut das anhaltende Problem von sexistischen Kommentaren im Sport.
Die Situation war während des gesamten Matches angespannt. Die französischen Zuschauer unterstützten ihren Lokalmatador Kouamé lautstark und emotional, was Vallejo augenscheinlich frustrierte. Doch seine Reaktion, die Schiedsrichterin in Frage zu stellen und implizit ihre Kompetenz anzuzweifeln, war keineswegs akzeptabel. Die öffentliche Entschuldigung, die Vallejo kurz darauf in den sozialen Medien veröffentlichte, konnte den Schaden nicht mehr beheben.
