Freiburg vor braga-herausforderung: petersen sieht titelchancen!

Der SC Freiburg steht vor einer nervenaufreibenden Nacht in der Europa League. Nach der knappen 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen den SC Braga müssen die Breisgauer nun zu Hause alles auf eine Karte setzen, um das Ruder herumzureißen. Vereinsikone Nils Petersen gibt sich jedoch optimistisch – und traut seiner ehemaligen Mannschaft sogar den Gesamtsieg zu.

Petersen: „finale ist durchaus realistisch“

Petersen: „finale ist durchaus realistisch“

„Nottingham Forest und Aston Villa gehören aktuell nicht zur absoluten Spitze in Europa“, erklärte Petersen im Gespräch mit Web.de News. „Deshalb ist auch im Finale noch einiges drin. In einem K.O.-Spiel ist sowieso immer alles möglich.“ Doch bevor es so weit ist, muss der Sportclub am Donnerstagabend (21.00 Uhr/RTL) zunächst den Rückstand aus dem Hinspiel ausgleichen. Das 1:2 schmerzt, insbesondere das späte Gegentor „tat weh“, wie der ehemalige Stürmer betonte. „Wenn man so spät verliert, nimmt man viel Frust mit nach Hause. Jetzt muss das Rückspiel gewonnen werden.“

Die Stimmung im Lager des SC Freiburg ist trotz der Unachtsamkeit in Braga alles andere als gedrückt. Petersen hebt die Stabilität und den „Hunger“ der Mannschaft hervor. „Sie sind in dieser Saison sehr stabil und hungrig. Vor allem zu Hause können sie noch einmal deutlich mehr Wucht entwickeln. Das ist ein echter Vorteil.“ Er erinnert daran, dass Freiburg bereits in der Vergangenheit in der Europa League erfolgreich war, was zusätzliche Motivation verleiht.

Die Aufgabe ist klar: Das Team von Trainer Julian Schuster muss vor heimischer Kulisse seine beste Leistung abrufen, um das Momentum zurückzugewinnen und den Braga-Gegner unter Druck zu setzen. Die Fans dürfen gespannt sein auf ein hochspannendes Rückspiel, das über den Einzug ins Finale entscheiden wird.