Franziska preuß: olympia-traum zerplatzt – frustration nach verpasster medaille

Olympische enttäuschung für franziska preuß

Mailand Cortina 2026 – Für Biathletin Franziska Preuß endete die Verfolgungsjagd bei den Olympischen Spielen mit großer Enttäuschung. Bis zum letzten Schießen hatte sie sich eine aussichtsreiche Position erarbeitet, doch zwei Fehler ließen den Traum von einer Medaille platzen. Die 30-Jährige zeigte offen ihre Frustration und sprach von einem erneuten „Griff ins Klo“.

Nervenstärke versagt im entscheidenden moment

Nervenstärke versagt im entscheidenden moment

Nach einem starken Rennen, das bis zum letzten Liegendschießen vielversprechend verlief, schien Preuß auf Kurs für das Podest zu sein. Im Stehendschießen jedoch folgten zwei Fehlschüsse, die ihre Hoffnungen zunichte machten. Am Ende reichte es lediglich zum sechsten Platz. „Abgesehen von den 30 Sekunden beim letzten Schießen war es ein gutes Rennen“, analysierte die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen Winters.

Offene worte über mentale blockade

Offene worte über mentale blockade

Preuß gestand offen, dass die Spannung im entscheidenden Moment zu groß wurde. „Ich wollte unbedingt diese verdammte Medaille. Und klar, wenn man weiß: Jetzt könnte man es sich erfüllen, dann entsteht so eine Spannung im Körper. Irgendwie schwimmen mir dann die Felle weg, und ich schaffe es nicht mehr, den Fokus aufs Zielen zu bringen“, erklärte sie ihre mentale Blockade am Eurosport-Mikrofon.

Bittere serie setzt sich fort

Besonders bitter: Bereits in der Mixed-Staffel, im Einzel und im Sprint hatte Preuß im entscheidenden Moment Nerven gezeigt. Diese Serie setzt sich nun fort und hinterlässt eine tiefe Enttäuschung. Die Läuferin zeigte sich sichtlich getroffen und gab zu, dass sie „eher down“ sei.

Eine letzte chance im massenstart

Trotz der Enttäuschung gibt es für Franziska Preuß noch eine letzte Chance auf eine olympische Medaille. Am Samstag steht der Massenstart auf dem Programm, in dem sie erneut Anlauf auf das ersehnte Edelmetall nehmen kann. Ob sie ihre Nerven dann im Griff hat, bleibt abzuwarten.

Rösch setzt auf den „richtigen tag“

Teamkollege Rösch zeigte sich optimistisch und hofft auf einen „guten Tag“ für Preuß. Er betonte, dass sie läuferisch stark sei und das Potenzial habe, eine Medaille zu gewinnen. Die Unterstützung des Teams soll ihr helfen, die mentale Blockade zu überwinden.

Erfolge und ausblick

Franziska Preuß war mit großen Ambitionen nach Italien gereist. Eine olympische Einzelmedaille sollte das fehlende Puzzlestück ihrer beeindruckenden Karriere werden. Nun bleibt die Erkenntnis, dass sie so nah dran war – und die Frage nach den Gründen für die wiederholten Nervenprobleme im entscheidenden Moment. Nach dieser Saison plant sie, ihre Karriere zu beenden.

Weitere informationen

  • Quelle: Eurosport
  • Datum: 15.02.2026