Frankreich stürmt an die spitze: wm 2026 schon vor dem start in gefahr?

Ein Erdbeben in der FIFA-Weltrangliste: Nur noch wenige Monate vor dem Start der erweiterten WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko hat Frankreich die Spitze erobert und damit Spanien und Argentinien verdrängt. Die Nachricht schickt Wellen durch den internationalen Fußball, insbesondere weil einige etablierte Nationen bereits jetzt ihre Teilnahme am Turnier verpassen.

Deutschland verpasst den anschluss

Die deutsche Nationalmannschaft, angeführt von Julian Nagelsmann, konnte zwar mit Siegen gegen die Schweiz und Ghana etwas Schadensbegrenzung betreiben, bleibt aber mit Rang 10 weiterhin hinter den Erwartungen zurück. 4:3 gegen die Schweiz und2:1 gegen Ghana – zwar keine schlechten Ergebnisse, aber der Abstand zu Belgien, das auf dem neunten Platz platziert ist, ist weiterhin spürbar. Die Bilanz ist ernüchternd: Deutschland muss sich deutlich steigern, wenn es in den kommenden Monaten noch in die Top-Positionen vorstoßen will.

Frankreichs aufstieg: ein verdienter sieg

Frankreichs aufstieg: ein verdienter sieg

Der Triumph Frankreichs ist unbestreitbar verdient. Die Mannschaft von Didier Deschamps präsentierte sich in Topform und ließ Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) keine Chance. Diese Siege katapultierten die Équipe Tricolore auf den ersten Platz, einen Platz, den sie zuletzt nach dem WM-Titelgewinn 2018 belegten. Es ist ein Zeichen dafür, dass Frankreich weiterhin zu den absoluten Top-Favoriten für die WM 2026 gehört.

Wer fällt zurück?

Wer fällt zurück?

Neben Spanien, das im März nur ein müdes 0:0 gegen Ägypten erreichte, muss sich auch Argentinien mit einem Rückschlag auseinandersetzen. Die Mannschaft um Lionel Messi, die gegen Mauretanien (2:1) und Sambia (5:0) zwar siegreich war, konnte aufgrund der klaren Ergebnisse nur wenige Punkte im Ranking gutmachen. England verlor ebenfalls an Boden, obwohl ein Unentschieden gegen Uruguay (1:1) und eine Niederlage gegen Japan (0:1) die Situation nicht unbedingt dramatisch machen.

Überraschungen im mittelfeld

Überraschungen im mittelfeld

Portugal profitierte von den Schwächen anderer Nationen und stieg auf den fünften Platz vor Brasilien auf. Die Niederlande, Marokko und Belgien behaupteten ihre Positionen in der Top 10. Ein bemerkenswertes Detail: Italien, das zwar auch die dritte WM in Serie verpasst, durch den Sieg im Play-off-Halbfinale gegen Nordirland (2:0) sogar einen Platz gutmachen konnte und als Zwölfter der höchstplatzierte WM-Zuschauer gilt. Dänemark verpasste ebenfalls das Turnier, obwohl 48 Teams an der WM 2026 teilnehmen dürfen. Das zeigt, wie eng die Konkurrenz im internationalen Fußball ist.

Die Tatsache, dass Curacao als am schlechtesten platzierter WM-Teilnehmer auf Rang 82 notiert ist, unterstreicht die Herausforderungen, vor denen die deutsche Mannschaft am 14. Juni stehen wird. Es wird ein hartes Stück Arbeit, wenn die DFB-Elf gegen diese Mannschaft bestehen will.