Fortuna düsseldorf kämpft: kann das team den abstiegskampf gewinnen?
Düsseldorfs Fortuna steht vor einer entscheidenden Prüfung. Im Abstiegskampf der 2. Bundesliga empfängt das Team Holstein Kiel am Freitagabend mit einem ausverkauften Stadion. Doch bevor der Funke überspringt, müssen die Rot-Weissen erst einmal ihre Nerven beweisen. Trainer Markus Anfang scheint jedoch überzeugt, dass die Mannschaft bereit ist.
Die herausforderung: widerstandsfähigkeit und rhythmus
Nach der deutlichen 0:3-Niederlage in Kaiserslautern ist die Lage für die Fortuna ernst. Der Vorsprung auf den rettenden 17. Platz beträgt lediglich zwei Punkte. Der Druck ist spürbar, und Anfang weiß, dass er liefern muss. Er betont jedoch, dass die volle Unterstützung der Fans entscheidend sein wird. Aus diesem Grund verzichtet die Mannschaft auf das geplante Sondertrikot, um die Einheit im Vereinsfarben zu unterstreichen.
Suso fehlt gesperrt, de Wijs angeschlagen – die Personalsituation ist angespannt. Doch Anfang glaubt an das vorhandene Material und fordert von seinen Spielern absolute Konzentration. „Es liegt an uns, den Funken überspringen zu lassen“, mahnt er.

Die inspiration aus münchen: kompanys lehren
Anfang scheint sich Inspiration zu holen, wo er nur kann. Nach dem beeindruckenden Sieg Bayern Münchens in Madrid zitierte er mehrfach Trainer Vincent Kompany. Der Belgier betonte die Bedeutung, „Situationen überstehen“ zu können. Und genau das scheint die Devise der Fortuna zu sein. Es gehe nicht nur um Motivation, sondern um die Fähigkeit, in entscheidenden Momenten Ruhe zu bewahren und den Rhythmus nicht zu verlieren. „Wenn einer Rhythmus hat, ist er natürlich viel besser drauf, als einer, der keinen Rhythmus hat“, erklärt Anfang.
Die Merkur Spiel-Arena wird am Freitag ausverkauft sein – ein Zeichen der Hoffnung und der Unterstützung für die Mannschaft. Doch die Fortuna muss zeigen, dass sie in der Lage ist, diesen Rückhalt in Punkte umzuwandeln. Es wird ein hartes Stück Arbeit, aber mit Widerstandsfähigkeit, Teamgeist und der Leidenschaft der Fans könnte es für Düsseldorf doch noch reichen.
