Fortuna düsseldorf: finanzielle entlastung dank vergleichssieg im corona-hilfe-streit

Erleichterung für fortuna düsseldorf: vergleich im corona-hilfe-streit

Gute Nachrichten für die Fortuna aus Düsseldorf! Im monatelangen Rechtsstreit um die Rückzahlung von Corona-Überbrückungshilfen hat der Verein eine sogenannte vergleichsweise Einigung mit dem Land Nordrhein-Westfalen erzielt. Das bedeutet, dass die für eine mögliche Niederlage vor Gericht bereits zurückgestellte Summe von 1,731 Millionen Euro nun für andere Zwecke genutzt werden kann – beispielsweise für Sommertransfers.

Der ausgang des rechtsstreits: was geschah?

Ursprünglich hatte die Bezirksregierung Düsseldorf die Rückzahlung der Hilfen gefordert, da die von Fortuna angegebenen Umsatzverluste nicht ausschließlich auf die Pandemie und die damit verbundenen Geisterspiele zurückzuführen seien. Vielmehr wurde der Abstieg in die 2. Liga im Jahr 2020 als Mitursache genannt. Diese Argumentation wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf jedoch zurück.

Ungleichbehandlung als entscheidender faktor

Das Gericht argumentierte, dass die Bezirksregierungen bei der Bewertung der Anträge keinen einheitlichen Maßstab angewendet hätten. So sei bei einem anderen Verein, SC Paderborn 07, der Abstieg im Jahr 2020 und die daraus resultierenden Umsatzeinbußen nicht berücksichtigt worden. Diese Ungleichbehandlung verletze Fortuna in seinen Rechten.

Bestätigung durch das oberverwaltungsgericht

Auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster bestätigte im Wesentlichen die Rechtsauffassung der Düsseldorfer Kollegen. Lediglich ein kleinerer Teil der 1,731 Millionen Euro – schätzungsweise rund 500.000 Euro – wäre aufgrund des Abstiegs möglicherweise zurückzufordern gewesen. Daraufhin schlug das OVG einen Vergleich vor.

Einigung erzielt: planungssicherheit für fortuna

Dem Vorschlag stimmten nun beide Seiten zu. Arnd Hovemann, Vorstand Finanzen, Recht und Nachhaltigkeit von Fortuna Düsseldorf, zeigte sich erleichtert: „Wir sind sehr froh, dass wir diese Angelegenheit nun positiv abschließen konnten. Entscheidend ist, dass die Fortuna zustehenden Corona-Hilfen nicht zurückgezahlt werden müssen und damit Planungssicherheit hergestellt ist.“

Ausblick: investitionen in die zukunft

Die freigewordenen Mittel ermöglichen es Fortuna Düsseldorf, gezielt in die sportliche Zukunft zu investieren. Die Möglichkeit von Verstärkungen für das Team im Sommer ist dadurch deutlich erhöht. Der Verein kann sich nun voll und ganz auf die sportlichen Herausforderungen in der 2. Bundesliga konzentrieren, wo man aktuell nur drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz hat.

Zusammenfassung der wichtigsten punkte

  • Fortuna Düsseldorf muss keine Corona-Hilfen zurückzahlen.
  • 1,731 Millionen Euro stehen für Investitionen zur Verfügung.
  • Der Rechtsstreit mit dem Land NRW ist beigelegt.
  • Planungssicherheit für den Verein ist hergestellt.