Formel e: rekord-saison mit spanien-doppelrennen!
Die Formel E plant eine Saison 2027, die alles bisher Dagewesene übertrifft: 21 Rennen an 13 verschiedenen Standorten, darunter die Premieren für Austin (COTA), Brands Hatch und Zandvoort. Besonders im Fokus steht dabei das Doppelrennen in Madrid, das den Abschluss der europäischen Saison markiert und gleichzeitig vorletzter Stopp auf dem Weg zum Titel sein wird.
Madrid wird zum e-prix-hotspot
Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten E-Prix in Madrid, bei dem Alberto Longo, einer der Gründer der Formel E, bereits von dem besten Saisonstart in der Geschichte des Rennens sprache, winkt der spanischen Hauptstadt eine noch prominentere Rolle. “Spanien hat sich als ein außergewöhnlich starker Markt für die Formel E erwiesen”, erklärte Longo gegenüber spanischen Medien. “Wir denken sogar darüber nach, in Zukunft mehrere Rennen in Spanien auszurichten.” Die Entscheidung für ein Doppelrennen unterstreicht diese Begeisterung und zeigt das Potenzial des Landes für den Elektro-Rennsport.
Um der Hitze Einhalt zu gebieten, wird der E-Prix in Madrid in Zukunft am Abend stattfinden. “Wir werden den Startzeitpunkt wahrscheinlich etwas nach hinten verlegen, um ein Rennen am frühen Nachmittag im Hochsommer zu vermeiden”, so Longo. Dieses Konzept der abendlichen Rennen wird auch in anderen Städten wie Tokio, Jarama und Zandvoort Anwendung finden, was für eine noch spannendere Atmosphäre sorgen dürfte.

Neues format, neue herausforderungen
Neben der Erweiterung des Kalenders bringt die Saison 2027 auch ein revolutionäres neues Rennformat mit sich: die ‘E-Prix Unleashed’. Diese Sprintrennen sollen den Fahrern die Möglichkeit geben, ihre Fähigkeiten in einem völlig anderen Stil unter Beweis zu stellen. “Unser Ziel ist es, den Fahrern zwei unterschiedliche Herausforderungen zu bieten”, erläuterte Longo. “Der Champion der Saison 2027 wird nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit verkörpern.”
Ein weiterer Aspekt, der die neue Saison besonders macht, ist die Rückkehr zu legendären Rennstrecken wie Brands Hatch und Zandvoort. “Diese Strecken haben ihren historischen Wert teilweise verloren, und wir möchten ihnen eine neue Bühne bieten”, betonte Longo. “Ihre Flexibilität und Verfügbarkeit machen sie ideal für die Anforderungen der Formel E.” Auch die bekannten Stadtstrecken von Sanya und Tokio werden angepasst, um den neuen Gen4-Rennwagen gerecht zu werden.
Die Formel E hat sich damit nicht nur eine Rekordsaison, sondern auch eine neue Ära des Elektro-Rennsports geschaffen, die sowohl für Fahrer als auch für Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis verspricht. Der Triumph in Madrid ist nur der Auftakt einer Saison voller Spannung und Innovation, die Spanien fest im Blick hat und das Potenzial für zukünftige Rennen in der iberischen Halbinsel deutlich macht. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Formel E setzt auf Spanien – und Spanien setzt auf die Formel E.
