Florentino wirft den mexikanischen solarkönig heraus: rafa nadals manager soll gegen ihn antreten

Florentino Pérez hat in seiner spektakulären Pressekonferenz einen echten Gegner aus der Deckung gelockt: Enrique Riquelme, der 37-jährige Energie-Tycoon aus Alicante mit mexikanischem Akzent und stolzen 20 Jahren Real-Madrid-Mitgliedschaft. Der Boss des Bernabéu forderte ihn direkt auf: „Dieser Herr von den Elektrizitätsfirmen möge antreten. Er sagt, wir seien eine Diktatur – na dann, beweise es.“

Der solarpionier, der im schatten von nadal kickt

Riquelme ist kein Nobody. Als CEO von Cox Energy kontrolliert er ein Solarenergie-Imperium mit Projekten in Spanien, Mexiko, Chile, Panama und Kolumbien. Seine Firma ging erst im November 2024 an die Börse und schoss binnen Wochen nach oben. Doch der eigentliche Clou: Riquelme ist Hauptsponsor von Team Rafa, Nadals Rennboot-Truppe im elektrischen E1-World-Championship. Der Tennisgott selbst könnte damit zum Zugpferd einer möglichen Kandidatur werden.

Die Verbindung ist brisant. Riquelme war schon 2021 im Gespräch, gegen Florentino anzutreten, zog aber zurück. Jetzt zitiert ihn der Präsident erneut auf den Plan. „Meine Unternehmertätigkeit ist immer mit sozialem Engagement verbunden“, schreibt Riquelme auf LinkedIn. Ob er dieses Engagement auf die größte Bühne des Weltfußballs tragen wird, bleibt offen.

Vater als ehemaliger real-direktor und die 20-jahres-regel

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Riquelme erfüllt die Satzung: Als Sohn eines ehemaligen Vorstandsmitglieds und seit über zwei Jahrzehnten Mitglied des Klubs hat er das offizielle Recht, sich zur Wahl zu stellen. Die Frage ist nur, ob der Mann, der auf den Klimawandel-Listen der 100 einflussreichsten Lateinamerikaner steht, bereit ist, sein Solarkönigreich gegen das weiße Königreich einzutauschen.

Florentino hat den Stein ins Rollen gebracht. Jetzt liegt es an Riquelme, ob er den Handschuh aufhebt oder weiter im Windschatten von Nadal agiert. Ein Kampf um die Macht im größten Klub der Welt könnte beginnen – und diesmal nicht nur auf dem Rasen.