Fitwi verpasst sieg knapp – neue bestzeit an der elbe!
Hamburg sorgte am Sonntagnachmittag für sportliche Hochspannung: Samuel Fitwi, der ehemalige deutsche Rekordhalter, scheiterte beim Hamburg-Marathon nur knapp an Othmane El Goumri aus Marokko. Doch mit einer beeindruckenden Vorstellung und einer persönlichen Bestzeit von 2:04:45 Stunden bewies er seine Rückkehr an die internationale Spitze.

Ein triumph trotz knapp verpasstem sieg
Die Atmosphäre entlang der Elbe war elektrisierend, als Fitwi sich im Sprint duellierte. Letztlich fehlten ihm lediglich 21 Sekunden, um den Sieg davonzutragen. Aber die Freude über die eigene Leistung war ihm deutlich anzusehen: „Ich bin sehr glücklich mit dem Podium“, erklärte der 30-Jährige im Gespräch mit dem NDR, sichtlich erleichtert und zufrieden. Ein bisschen feiern durfte er trotzdem – schließlich verbesserte er seine alte Bestleistung um elf Sekunden. Die Sonne strahlte, die Fans feuerten an, und Fitwi zeigte eine Leistung, die Mut macht für die Zukunft.
Besonders bemerkenswert ist, dass Fitwi als erster deutscher Läufer seit 27 Jahren wieder zu den Top Drei in Hamburg gehörte. Carsten Eich gelang dieses Kunststück 1999 ebenfalls, als er ebenfalls den zweiten Platz belegte. Seine Zeit von 2:04:45 Stunden reiht sich in eine beeindruckende Entwicklung ein: Nachdem er 2024 in Valencia mit 2:04:56 Stunden deutschen Rekord gelaufen war, wurde diese Marke erst kurz vor Jahresende vom amtierenden Vizeweltmeister Amanal Petros auf 2:04:03 Stunden gesenkt. Petros war seinerseits am Sonntag in London gestartet.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Fitwis Leistung ist nicht nur ein Erfolg für ihn persönlich, sondern auch ein positives Zeichen für die deutsche Langstreckenlaufszene. Die Konkurrenz schläft nicht, aber er hat bewiesen, dass er zu den besten europäischen Marathonläufern gehört. Die Frage ist nun: Kann er in London nachlegen und sich dort für die kommenden internationalen Meisterschaften qualifizieren?
