Fischtown pinguins verlieren gegen mannheim in der nachspielzeit

Ein bitteres ende in der nachspielzeit

Es war ein Spiel, das die Fans der Fischtown Pinguins noch lange beschäftigen wird. Am 27. Februar 2026 verloren die Bremerhavener ihr Heimspiel gegen die Adler Mannheim mit 1:2 – und das ausgerechnet in der Nachspielzeit. Ein Treffer, der wehtut. Ein Treffer, der kostbare Punkte kostet. Und ein Abend, der zeigt, wie dünn die Grenze zwischen Triumph und Enttäuschung im Eishockey wirklich ist.

Jeglic bringt die pinguins in führung

Jeglic bringt die pinguins in führung

Lange sah es gut aus für die Gastgeber. In der 23. Minute war es Ziga Jeglic, der die Scheibe im Netz der Mannheimer unterbrachte und die Fischtown Pinguins mit 1:0 in Führung brachte. Die Halle bebte, die Fans glaubten an den Sieg. Doch das Eishockey ist ein unberechenbares Spiel – und Mannheim hatte noch lange nicht aufgegeben. Was dann folgte, war eine Geschichte des langsamen Drucks der Gäste aus Baden-Württemberg.

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O'donnell gleicht für mannheim aus

Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. In der 37. Minute war es Brendan O'Donnell, der für die Adler Mannheim traf und das Spiel wieder ausgeglichen gestaltete. Mit dem Stand von 1:1 ging es in das letzte Drittel – und die Spannung stieg ins Unermessliche. Beide Mannschaften kämpften verbissen, keiner wollte nachgeben. Das Duell war offen, die Entscheidung noch völlig offen.

Solow trifft in der nachspielzeit zum sieg

Solow trifft in der nachspielzeit zum sieg

Und dann kam jener Moment, den kein Pinguins-Fan erleben wollte. In der Nachspielzeit schlug Zachary Solow für die Adler Mannheim zu und erzielte den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand. Ein kalter Schauer für die Bremerhavener Fans. Die Pinguins hatten alles gegeben, doch am Ende reichte es nicht. Mannheim nahm alle drei Punkte mit nach Hause – und die Pinguins stehen mit leeren Händen da.

Tabellenstand und blick auf die del-tabelle

Tabellenstand und blick auf die del-tabelle

Nach dieser Niederlage rutschen die Fischtown Pinguins auf den 6. Platz der DEL-Tabelle. Angesichts der nahenden Play-offs ist das eine Situation, die nachdenklich stimmt. Bereits am 26. Februar hatten die Bremerhavener beim Tabellenvorletzten Löwen Frankfurt mit 1:4 verloren – ebenfalls ein bitterer Rückschlag. Den einzigen Treffer in Frankfurt erzielte damals Phillip Bruggisser. Zwei Niederlagen in kurzer Zeit – das ist kein gutes Zeichen für den Schlussspurt der Saison.

Ergebnisse der fischtown pinguins im überblick

DatumGegnerErgebnis
26. Februar 2026Löwen Frankfurt (auswärts)1:4 (Niederlage)
27. Februar 2026Adler Mannheim (Heimspiel)1:2 n.V. (Niederlage)

Verletzungssorgen und neuverpflichtung im kader

Als wäre die sportliche Situation nicht bereits herausfordernd genug, kämpfen die Fischtown Pinguins zusätzlich mit Verletzungssorgen. Bereits zum Neustart der DEL nach der Olympia-Pause musste das Team dezimiert in Frankfurt antreten. Die Verantwortlichen haben jedoch reagiert und für den Schlussspurt der Saison einen neuen Stürmer verpflichtet. Ein Signal, dass man noch nicht aufgegeben hat – und das ist gut so. Denn die Play-offs sind noch in Reichweite.

Was jetzt für die pinguins zählt

Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos. Als leidenschaftlicher Sportbeobachter sage ich: Gerade solche schwierigen Phasen zeigen, aus welchem Holz ein Team wirklich geschnitzt ist. Die Fischtown Pinguins haben die Qualität, sich zu steigern. Was jetzt gefragt ist:

  • Volle Konzentration auf die verbleibenden Hauptrundenspiele
  • Schnelle Genesung der verletzten Spieler
  • Integration des neu verpflichteten Stürmers in das System
  • Mentale Stärke nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen
  • Kampf um einen möglichst guten Tabellenplatz vor den Play-offs

Die Fans in Bremerhaven stehen hinter ihrer Mannschaft – und ich bin sicher, dass die Pinguins die Kraft finden werden, diesen Rückschlag zu überwinden. Der Sport schreibt immer wieder neue Geschichten. Und die nächste Chance kommt bestimmt.