Fiorentina vor lazio-duell: kean hofft auf comeback, solomon fehlt!
Die Toskaner stehen vor einer ungewohnten Herausforderung: Für das anstehende Serie-A-Spiel gegen Lazio Rom fehlen gleich drei potenzielle Stammkräfte. Während das Hinspiel gegen den Crystal Palace verpasst wurde, richtet sich der Fokus nun auf das Ligaspiel, bei dem die Viola eine möglicherweise völlig neue Besetzung auf den Platz stellen müssen.
Kean kämpft um einsatzbereitschaft
Vor allem die Lage um Stürmer Moise Kean beschäftigt die Verantwortlichen. Die Schmerzen in der Schienbeinregion lassen nicht nach, dennoch scheint der Angreifer alles daranzusetzen, um am Montag auf dem Platz stehen zu können. Er nahm am heutigen Abschlusstraining nicht teil und absolvierte stattdessen ein individuelles Programm. Die Hoffnung auf sein Comeback ist groß, aber die Situation bleibt angespannt.
Auch Manor Solomon wird gegen Lazio fehlen. Sein Ausfall wiegt schwer, denn der Israeli war zweifellos die beste Verpflichtung im Wintertransferfenster. Seit dem Rückspiel gegen Jagiellonia am 26. Februar fehlt er verletzungsbedingt. Acht Spiele sind verpasst gegangen, darunter fünf in der Liga und drei in der Conference League – auch der morgige Einsatz gegen Crystal Palace fiel flach. Trotz eines vielversprechenden Trainingsauftritts Ende März wurde er aus Vorsicht zurückgehalten.
Die medizinische Abteilung spricht von einer “Verletzung im Bereich des Grades I bis II des Musculus rectus femoris der rechten Oberschenkelmuskulatur”. Das Mantra lautet: Null Risiko. Angesichts der bereits ausbleibenden Unterstützung von Fagioli und Gudmundsson, die beide gesperrt sind, ist die Schonung von Spielern von höchster Priorität, um am Montag Abend auf eine bestmögliche Mannschaft zählen zu können.

Weitere ausfälle und rückkehren
Neben Kean und Solomon fallen auch Niccolò Fortini und Fabiano Parisi aus. Fortini laboriert seit längerem an Verletzungen, während Parisi einen heftigen Schlag gegen Inter kassierte. Auch Brescianini und Rugani stehen nicht im Kader für die Conference League, da sie nicht für die UEFA-Liste registriert sind. Glücklicherweise kehren Dodo und Mandragora in die Mannschaft zurück und können die personellen Engpässe etwas lindern.
Die Fiorentina muss sich also neu erfinden. Gegen die von Sarri trainierten Römer wird eine völlig andere Elf auf dem Platz stehen als in den bisherigen Ligaspielen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Umstrukturierung zu einer erfolgreichen Leistung führen wird. Das Spiel verspricht Spannung und wird zeigen, wie gut die Viola mit den Widrigkeiten umgehen kann.
