Fiorentina und atalanta tasten bei sevilla nach sánchez
Überraschende Wendung in der Transferperiode: Sowohl Fiorentina als auch Atalanta haben offenbar frühzeitig bei Sevilla nachgehakt, um sich über die Konditionen für einen Wechsel von Juanlu Sánchez zu informieren. Matteo Moretto berichtet, dass die Andalusier aufgrund finanzieller Notwendigkeiten gezwungen sind, ihre Talente abzugeben – und Sánchez könnte einer der begehrtesten Spieler im Sommer werden.

Napoli-interesse bereits im vorjahr
Die italienische Liga verfolgt Sánchez schon seit längerem. Bereits im vergangenen Sommer versuchte der SSC Neapel, den Rechtsverteidiger nach Neapel zu lotsen. Giovanni Manna, der Sportdirektor der Partenopei, war persönlich in Sevilla, um mit den Verantwortlichen zu sprechen und sogar ein Tauschgeschäft oder eine Leihe mit Kaufoption anzubieten. Doch dieser Versuch scheiterte. Alejandro Campano, der Berater des Spielers, erklärte kürzlich, dass man dem Angebot des SSC Neapel respektvoll gegenüberstehe, betonte aber auch die Priorität des Spielers, die Ziele des FC Sevilla zu unterstützen.
Die Konkurrenz im Team: Mit der Verpflichtung von Juan Iglesias hat García Plaza nun drei Rechtsverteidiger im Kader: José Ángel Carmona, Juanlu Sánchez und eben Iglesias. Dies könnte die Entscheidung von Sevilla erleichtern, Sánchez abzugeben, um Spielraum im Kader zu schaffen.
Interessant ist auch, dass es Gerüchte über eine mögliche Einigung zwischen Sevilla und Venezia bezüglich eines Transfers von Akor Adams gibt. Allerdings soll Venezia dem FC Sevilla ein Angebot von über zehn Millionen Euro für den Stürmer vorgelegt haben, während Sevilla auf eine Ablösesumme von mehr als 20 Millionen Euro besteht. Die Serie A könnte somit zu einer wichtigen Einnahmequelle für die Andalusier werden.
Sánchez' Wert liegt nicht nur in seinen fußballerischen Fähigkeiten, sondern auch in seiner Vielseitigkeit und seinem Potenzial. Die Fiorentina und Atalanta erkennen das Potenzial und sind bereit, in den jungen Spieler zu investieren. Ob die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Der FC Sevilla hat eine interessante Verhandlungsposition.
