Fiorello zündet die bombe: måneskin-comeback bei sanremo 2027?

Ein Satz genügt, um Millionen Herzen auf Null zu setzen: „Die Reunion kommt auf die Bühne von Sanremo 2027!“ Sagte es Fiorello, muss es wahr sein – oder zumindest glauben das seit gestern alle, die vor dem Fernseher hingen.

La Pennicanza, seine satirische Radiosendung, wurde zur Kanone. Der Entertainer behauptet, gestern beim Tennisturnier in Rom Ethan Torchio und Thomas Raggi getroffen zu haben. Gesprächsthema Nummer eins: die Zukunft der Band. Antwort der beiden Gitarristen angeblich ein klares Ja, Location fix: Ariston-Theater, Termin: Festival 2027. Ein Ort, der Måneskin Glück bringt – dort rissen sie 2021 mit „Zitti e buoni“ den Sieg davon und katapultierten Italien zurück auf die europäische Rockkarte.

Was bislang nur gerücht war, bekommt ein datum

Seit dem letzten Konzert am 22. August 2024 in Paris herrschte Offiziell-Stille. Damiano David veröffentlichte Solosongs, Bassistin Victoria De Angelis drehte eine Dokumentation, die Brüder Torchio und Raggi hielten sich sportlich fit. Trennung? Keinesfalls, versicherte der Sänger, „wir brauchten Luft, um wieder Kinder beim Spielen zu sein“. Doch die Luft wird dünn, wenn die Kasse schrumpft.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 2023 steuerte die Måneskin Empire Srl noch 18,6 Millionen Euro Umsatz ein, 2024 sackte der Wert auf 8,5 Millionen ab. Mehr als die Hälfte weg – das bekommen selbst ausgebrannte Rockstars mit. Ein neues Album, eine gemeinsame Tour, ein TV-Event mit garantierten Quoten – das wäre ein sanfter Hebel, um die Marke wieder auf Vordermann zu bringen.

Warum sanremo der perfekte zeitpunkt ist

Warum sanremo der perfekte zeitpunkt ist

Das Festival braucht ein Feuerwerk, die Band braucht eine Bühne, der Sender braucht Milliarden von Klicks. Drei Bedürfnisse, eine Lösung. Dazu die Symbolik: Sieben Jahre nach dem Triumph zurück an den Ort des Durchbruchs – das liefert das Narrativ, das Marketing-Abteilungen sich in den Schlaf träumen.

Doch Vorsicht: Fiorello lebt von der Pointe, nicht von der Pflicht. Kein offizielles Statement der vier Musiker liegt vor, kein Label, keine Agentur bestätigt. Wer italienische Showgeschichte kennt, weiß: Hier wurde schon mancher Gag zur Wahrheit, und manche Wahrheit zum Gag. Bis dahin zählt nur eins – der Countdown läuft, die Social-Media-Timelines kochen, und die Gitarren werden wieder gestimmt.

Wenn am 11. Mai 2027 das Rampenlicht im Ariston aufleuchtet, könnte es tatsächlich diesen einen Satz geben: „Buonasera, siamo i Måneskin.“ Und dann wird niemand mehr danach fragen, ob es ein Witz war.