Doncic brennt geld: 50.000-dollar-strafe nach geste gegen schiri

Luka Doncic spielt mit dem Feuer. Die NBA verdonnert den Superstar der Los Angeles Lakers mit einer 50.000-US-Dollar-Buße – und schickt ihn damit auf Schlingerkurs Richtung Spielsperre. Der Vorfall? Eine Geste, die alles sagt und nichts Gutes verheißt.

Im dritten Viertel des 110:97-Siegs gegen die New York Knicks liegt Doncic am Boden, nachdem Referee Tre Maddox ein Offensivfoul gepfiffen hat. Statt sich aufzurappeln, reibt der Slowene Daumen und Zeigefinger aneinander – das universelle Zeichen für Bestechung – und blickt Maddox dabei eiskalt an. Die Liga reagiert postwendend: Geldstrafe, Punkt.

15 Technische fouls in 52 spielen – die uhr tickt

Die Rechnung ist einfach: Ein weiteres technisches Foul bedeutet automatische Sperre. Danach folgt für je zwei weitere technische Fouls erneut ein Spiel Pause – ohne Gehalt. Doncic, sonst berechnend, spielt plötzlich Roulette mit seiner Saison.

Die Lakers wissen: Ohne ihren Topscorer droht der Absturz auf Playoff-Plätze. Die Geste war nicht nur „unangemessen und unprofessionell“, wie die NBA formuliert – sie war ein Eigentor mit Ansage. Doncic’ Frustration ist nachvollziehbar, aber sie kostet jetzt bare Münze und bald möglicherweise Punkte im Kampf um die Meisterschaft.

Die nächste Woche wird zeigen, ob der slowenische Zauberer lernt oder weiterhin mit dem Schicksal pokert. Die Liga hat ihre rote Linie gezogen – und 50.000 Dollar sind nur der Anfang.