Sinner auf dem weg zum triumph? bertolucci sieht keinen gegner!
Paris, Frankreich – Jannik Sinner scheint unaufhaltsam auf dem Weg zu seinem ersten Roland Garros-Titel. Der ehemalige Davis-Cup-Spieler Paolo Bertolucci äußert sich euphorisch und sieht kaum eine Chance für einen anderen Spieler, den jungen Italiener zu stoppen. Die Frage ist nicht, ob Sinner gewinnen wird, sondern wie dominant er sein wird.
Die ungewohnte herausforderung langer matches
Bertolucci betont, dass die Best-of-Five-Sätze zwar eine zusätzliche Belastung darstellen und die Partien verlängern werden, aber gerade das Sinner zugutekommt. Er erinnert an die großen Namen der Tennisgeschichte – Federer, Nadal und Djokovic – und wie sie diese Formatvorzuge nutzten, um ihre Gegner zu brechen. Die längeren Matches bieten dem stärkeren Spieler mehr Möglichkeiten, seine Überlegenheit zu demonstrieren. Allerdings räumt Bertolucci ein, dass Sinner auch in kürzeren Matches Schwierigkeiten haben kann, wie beispielsweise im Halbfinale von Rom gegen Medvedev.
Doch in einem Drei-Stunden-Krimi sieht der Experte keinen, der mithalten kann. „In einem Match über drei Stunden ist derzeit kein Spieler in der Lage, mit Janniks oder Alcarazs Tempo und Intensität Schritt zu halten“, so Bertolucci. Und da Carlos Alcaraz, der wohl größte Herausforderer, in Paris fehlt, scheint der Weg für Sinner frei.

Hitze und der ballwechsel: sinner bleibt cool
Die hohen Temperaturen in Paris (bis zu 34 Grad) könnten eine Rolle spielen, doch Sinner scheint unbeeindruckt. Er wird voraussichtlich nicht auf Abendspiele drängen, da er seine gewohnte Routine bevorzugt. Auch die unterschiedlichen Platzverhältnisse zwischen Monte Carlo, Madrid und Paris stellen kein Problem dar. Sinner ist ein Meister der Anpassung und kann seinen Spin und Kick je nach Ballverhalten variieren – besser als fast jeder andere im Feld. Nur Medvedev könnte ihm potenziell früher begegnen.
„Ich hoffe auf ein spannendes Turnier voller Überraschungen“, schließt Bertolucci. „Aber Sinner ist der klare Favorit und muss sich beweisen. Alle anderen sind gefordert, ihn zu überraschen.“
