Fifa-deals? lothar matthäus schimpft nach demütigem sieg!

Ein 7:1 gegen Curacao – klingt nach einem souveränen Sieg für die deutsche Nationalmannschaft. Aber Lothar Matthäus sieht weit mehr darin: Er sieht eine „Geldmacherei der Fifa“ und lässt seiner Kritik freien Lauf. Die obligatorische Trinkpause, veranlasst durch die Weltorganisation, wird dabei zur Symbolfigur für den vermeintlichen Kommerz im Fußball.

Die trinkpause als symbol der fifa-kontrolle

Die trinkpause als symbol der fifa-kontrolle

Was war das denn? Eine Trinkpause mitten im Spiel Deutschland gegen Curacao? Eine Anordnung der Fifa, so scheint es. Und plötzlich stellt sich die Frage: War das wirklich notwendig? Lothar Matthäus, bekannt für seine ungeschönte Meinung, zweifelt lautstark. Er sieht darin einen weiteren Beweis für die zunehmende Kommerzialisierung des Fußballs, wo auch die kleinste Spielunterbrechung scheinbar nur dem Profit dient.

Die Zahlen lügen nicht: Die Fifa generiert jährlich Milliarden durch Rechteverkäufe, Sponsoring und Merchandise. Ein Teil davon fließt zweifellos in die Entwicklung des Fußballs, aber ein anderer Teil – so die Kritik – in die Taschen weniger. Matthäus legt los und legt den Finger auf die Wunde. Diese Trinkpause, so seine Argumentation, ist nur ein kleiner Teil eines viel größeren Problems.

Es geht nicht nur um die Trinkpause selbst. Es geht um das Prinzip. Um die Frage, ob der Fußball noch dem Sport selbst dient oder ob er zu einem reinen Wirtschaftsfaktor degradiert wurde. Eine Frage, die viele Fans beschäftigt – und die Lothar Matthäus mit seiner unmissverständlichen Art aufs Neue in den Mittelpunkt rückt. Die Bilder sprechen für sich: Spieler, die sich inmitten des Spiels eine Pause gönnen, während der Kommentator und der ehemalige Nationalspieler über die Zustände im Weltfußball lamentieren.

Die Sendung „Lothar legt los“ bietet eine Plattform für solche kontroversen Diskussionen. Dabei ist es ihm egal, ob er sich dabei unbeliebt macht. Er sagt, was er denkt – und das kommt bei den Zuschauern gut an. Denn wer sonst hätte das Zeug dazu, die Fifa so direkt anzusprechen und die Diskussion anzustoßen?