Fifa schüttet rekordsumme in fußballvereine – auch für qualifikationsspiele!
Die Fußballwelt steht vor einer finanziellen Neuordnung: Die FIFA hat die Details ihres Klubhilfe-Programms für die WM 2026™ offiziell bekannt gegeben. 355 Millionen US-Dollar werden aufgeteilt, und das erstmals auch an Vereine, die Spieler für die Qualifikationsspiele abgeben – ein Meilenstein für die globale Fußballökonomie.

Ein quantensprung für die unterstützung der vereine
Die Summe stellt einen satten Anstieg von 70 Prozent gegenüber der WM 2022 dar, wie das FIFA-Schlüsselgremium bestätigt hat. Diese erhebliche Erhöhung, verankert in einem überarbeiteten Abkommen mit den Europäischen Fußballverbänden (EFC), unterstreicht die wachsende Anerkennung der Rolle der Klubs im internationalen Fußball.
Das Programm ist in zwei Fonds unterteilt. Der erste, mit 100 Millionen US-Dollar dotiert, kommt den Vereinen zugute, die Spieler an die WM-Qualifikationsspiele abgegeben haben. Die Auszahlung erfolgt pro Spieler und pro Einsatz, sodass nach Abschluss der fast 1.000 Qualifikationsspiele eine durchschnittliche Entschädigung von rund 2.360 US-Dollar pro Fußballer und Partien erwartet wird. Das ist eine spürbare Wertschätzung für die logistischen und finanziellen Belastungen, die die Klubs durch die Teilnahme der Spieler an Nationalmannschaftsspielen tragen.
Der zweite Fonds mit 250 Millionen US-Dollar wird an die Vereine ausgeschüttet, deren Spieler an der Endrunde der WM 2026™ teilnehmen. Die Berechnungsbasis hier ist der Tagessatz, der sowohl die Einberufung in den Kader als auch die tatsächliche Spielzeit berücksichtigt. Die FIFA plant eine Mindestauszahlung von 5.000 US-Dollar pro Spieler und Tag, wobei die endgültigen Beträge nach Abschluss des Turniers feststehen.
„Tausende von Klubs weltweit tragen täglich zur Ausbildung und Entwicklung von Spielern bei, die davon träumen, ihr Land bei einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft zu vertreten“, erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino. „Mit dem Klubhilfe-Programm der FIFA WM 2026™ werden mehr Klubs denn je von den wirtschaftlichen Vorteilen des Wettbewerbs profitieren. Dies ist ein weiterer Beweis für die Vorteile der Erweiterung der WM, der es uns ermöglicht, das gesamte Fussball-Ökosystem, insbesondere die Klubs, die Spieler für die Nationalteams zur Verfügung stellen, noch stärker zu unterstützen.“
Nasser Al-Khelaifi, Präsident der EFC, betonte die Bedeutung der Kooperation zwischen Klubs und Nationalmannschaften: „Das Klubhilfe-Programm ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Zusammenarbeit zwischen der EFC und der FIFA und wird Hunderte von Klubs in Europa und anderen Teilen der Welt zugute kommen. Besonders erfreulich ist, dass die finanzielle Unterstützung nun auch die Qualifikationsspiele umfasst.“
Die FIFA hat zudem klare Richtlinien für die Zulassung von Klubs festgelegt, wobei der Zeitpunkt der Spielerfreigabe entscheidend ist. Für Transfers während des Turniers gelten spezielle Bestimmungen, um Fairness und Transparenz zu gewährleisten. Weitere Informationen zum Klubhilfe-Programm finden Interessierte in der aktuellen Rundschreiben [fügen Sie hier einen Link ein].
Die FIFA hat damit nicht nur ein Zeichen gesetzt, sondern auch die Weichen für eine nachhaltigere Finanzierung des globalen Fußballs gestellt. Die Spieler werden zwar im Rampenlicht stehen, aber die Vereine, die sie formen und freigeben, werden nun angemessen für ihren Beitrag belohnt – ein Schritt, der das Fundament des internationalen Fußballs stärkt und zukünftigen Generationen zugutekommt.
