Feststoffbatterien kommen: gotion startet 2026 die serienproduktion
Jahrelang war es nur ein Versprechen. Jetzt wird es konkret: Gotion, der chinesische Batteriehersteller mit Volkswagen als 25-Prozent-Anteilseigner, hat offiziell bestätigt, dass die Serienproduktion von Feststoffbatterien für Elektrofahrzeuge noch Ende 2025 anlaufen soll – zunächst in kleinem Maßstab, aber mit klarem Fahrplan.
Was hinter der ankündigung wirklich steckt
Die Nachricht kam über eine Investorenplattform, fast beiläufig, fast zu nüchtern für das, was sie bedeutet. Gotion hat nach eigenen Angaben die Konstruktionsarbeiten an seiner ersten Massenproduktionslinie für Feststoffbatterien im Wesentlichen abgeschlossen. Das ist kein Laborergebnis mehr. Die Pilotlinie mit einer Kapazität von 0,2 GWh erzielte bereits eine Ausbeute von 90 Prozent – ein Wert, der in der Batteriebranche als ernstzunehmender Maßstab gilt.
Was das Unternehmen besonders hervorhebt: Sowohl die Schlüsselausrüstung als auch die Linienarchitektur wurden intern entwickelt. Gotion stützt sich dabei auf ein breites Patentportfolio und reduziert damit gezielt die Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern. Das ist kein Zufall – das ist Strategie.
Die zelle namens jinshi und ihre beeindruckenden werte
Die Feststoffzelle trägt den Namen Jinshi – auf Englisch „Gemstone
