Ferrari sf-26 greift an: melbourne wird zur schicksalsstunde
Maranello hat geschwiegen. Den ganzen Winter. Und genau das macht den Auftakt in Melbourne am Sonntag so aufgeladen: Nach einer Saison ohne einen einzigen Sieg, mit nur sieben Podiumsplätzen und dem beschämenden vierten Platz in der Konstrukteurswertung, schickt Ferrari die SF-26 ins Rennen – und zum ersten Mal seit Jahren wirkt der Rote Bulle nicht wie ein Wunschtraum, sondern wie eine echte Drohung.
432 Runden und ein flügel, der tanzt
Was in Bahrain zu sehen war, ließ die Konkurrenz aufhorchen. Die SF-26 absolvierte 432 Runden – mehr als jedes andere Team. Nicht mit Vollgas, nicht mit offenen Karten, aber mit einer Zuverlässigkeit, die in den vergangenen Jahren in Maranello schmerzlich vermisst wurde. Fred Vasseur sprach nach den Tests von einem „produktiven Arbeitsaufwand
