Fernandes stürmt zum spieler des monats – übertrifft gar ronaldo!
Manchester Uniteds Kapitän Bruno Fernandes hat sich in einen Ausnahmezustand manövriert. Der Portugiese wurde am Karfreitag als Premier-League-Spieler des Monats März ausgezeichnet – eine Ehrung, die ihm schon einmal zuteil wurde und die er nun mit Größen wie Cristiano Ronaldo teilt. Die Frage ist: Kann er den Rekord knacken?
Die assist-maschine im aufwind
Fernandes’ aktuelle Form ist schlichtweg beeindruckend. Mit bereits 16 Assists in dieser Saison katapultiert er sich in Sphären, die selbst den großen Cristiano Ronaldo in seiner Prime nicht immer erreichte. Seine Vorlagenreihe im März, mit vier Assists in vier Ligaspielen, verdeutlicht seine Schlüsselrolle für die Red Devils. Dazu gelangen ihm noch zwei eigene Treffer – eine Leistung, die ihn nicht nur zu einem wichtigen Zahnrad im Offensivspiel Man United macht, sondern ihm auch diese verdiente Auszeichnung einbringt.
Die Konkurrenz ist zwar groß, aber die Zahlen lügen nicht: Mit vier weiteren Assists in den verbleibenden sieben Spielen könnte Fernandes den Premier-League-Rekord von Thierry Henry (2002/03) und Kevin De Bruyne (2019/20) übertrumpfen. Ein Szenario, das viele Fußballfans begeistert und die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde für Manchester United nährt.

Historische gesellschaft und deutsche fußstapfen
Die Auszeichnung reiht sich in eine illustre Riege ein. Sergio Agüero, Harry Kane und Mohamed Salah sind die einzigen Spieler, die bisher öfter als Premier-League-Spieler des Monats geehrt wurden – wobei Salah noch aktiv ist und eine Bedrohung für Fernandes darstellen könnte. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass auch deutsche Spieler in diese Liste eingetragen wurden: Ilkay Gündogan, Leroy Sané und Jürgen Klinsmann durften ebenfalls diesen Titel in Empfang nehmen – Klinsmann bereits bei der ersten Vergabe im Jahr 1994/95.
Währenddessen setzt sich Mikel Arteta von Arsenal als Trainer des Monats durch, und klettert im Allzeit-Ranking auf den geteilten sechsten Platz. Seine Bilanz von acht Titeln ist beeindruckend, aber Sir Alex Ferguson mit 27 Titeln bleibt unerreicht.
Die Leistung von Fernandes unterstreicht nicht nur seine individuelle Klasse, sondern auch die wachsende Bedeutung von Manchester United im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er seine beeindruckende Form halten kann und den Premier-League-Rekord für sich beanspruchen kann.
