Felix loch plant comeback: olympia 2030 noch nicht vom tisch
Felix loch plant comeback: olympia 2030 noch nicht vom tisch
Felix Loch, der Routinier im Rodelsport, gibt seine Karriere noch nicht auf. Nach enttäuschenden Ergebnissen bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina 2026, blickt der Rekordweltmeister bereits auf die Spiele 2030 in den französischen Alpen. Das gab der 36-Jährige bekannt.
Enttäuschung in cortina d’ampezzo
Die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo verliefen für Loch nicht wie erhofft. Er belegte lediglich den sechsten Platz, was seine dritte enttäuschende Platzierung in Folge bei Olympischen Spielen darstellt. Zuvor hatte er in Pyeongchang 2018 und Peking 2022 das Podest verpasst. Dennoch blickt er optimistisch nach vorne.

Erfolge der vergangenheit
Trotz der jüngsten Rückschläge kann Felix Loch auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Er gewann Gold bei den Olympischen Spielen in Vancouver 2010 und Sotschi 2014. Hinzu kommt ein weiterer Olympiasieg mit der Teamstaffel 2014. Diese Erfolge motivieren ihn, weiterzumachen.
Entscheidung in familienkreis
Die Entscheidung, seine Karriere fortzusetzen, traf Loch in Absprache mit seiner Frau Lisa und seinen zwei Söhnen. Die Unterstützung seiner Familie ist ihm sehr wichtig. Er liebt seinen Sport und möchte weiterhin alles geben, um 2030 erneut für das deutsche Team an den Start zu gehen.
Fokus auf den weltcup
Bevor Loch seine volle Konzentration auf die Spiele 2030 richtet, möchte er sich auf das Ende des Olympiawinters konzentrieren. In St. Moritz und Altenberg geht es ihm um den Sieg im Gesamtweltcup. Derzeit liegt er mit einem Punkt Vorsprung vor dem Olympia-Zweiten Jonas Müller (Österreich).
Versöhnlicher saisonabschluss
„Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich nochmal den Gesamtweltcup holen kann“, sagte Loch. „Dann könnte man sagen, war es eine versöhnliche Saison.“ Ein Sieg im Weltcup würde die Enttäuschung von Cortina d'Ampezzo etwas mildern und ihm neue Motivation für die kommenden Jahre geben.
Zukunftsperspektiven
Die Entscheidung von Felix Loch zeigt seinen unbedingten Willen und seine Leidenschaft für den Rodelsport. Ob er bis 2030 durchhalten kann, wird die Zukunft zeigen. Doch sein Engagement und seine Erfahrung werden dem deutschen Rodelteam zweifellos zugutekommen.
