Felix loch lässt olympia-rückkehr offen – und kämpft um den weltcup

Enttäuschung in cortina, aber kein endgültiger abschied

Felix Loch, der zweimalige Rodel-Olympiasieger, schließt eine erneute Teilnahme an den Winterspielen 2030 nicht aus, nachdem er bei den Spielen in Cortina d’Ampezzo lediglich den sechsten Platz belegte. Obwohl er sich für den Sieg seines Teamkollegen Max Langenhan freute, nagte die Enttäuschung über die verpasste Chance an dem erfahrenen Rodler. Als Mitfavorit nach Italien gereist, unterliefen ihm an beiden Wettkampftagen zu viele Fehler.

Platz sechs zu wenig für den altmeister

Platz sechs zu wenig für den altmeister

Der sechste Platz entspricht nicht den hohen Ansprüchen des 36-Jährigen und könnte möglicherweise auch kein würdiger Abschied von der olympischen Bühne sein. Loch hadert mit den vergebenen Möglichkeiten, doch er blickt auch nach vorn. Er konzentriert sich nun auf die Heim-WM 2028 am Königssee und hält sich die Option Olympia 2030 offen.

Olympia 2030: eine offene frage

Olympia 2030: eine offene frage

„Ob es am Ende eins, zwei, drei oder vier oder acht Jahre werden, lasse ich wirklich offen“, erklärte Loch. Seine grundsätzlichen Zukunftspläne hätten sich nicht geändert. Die Heim-WM 2028 ist fest eingeplant, und die nächsten Winterspiele rücken dann in greifbare Nähe.

Solange die form stimmt…

„Solange nichts zwickt, solange nichts zwackt“ und er „dort vorne mithalten“ kann, sieht Loch keinen Grund, seinen Schlitten an den Nagel zu hängen. Er möchte weiterhin auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sein. „Am Ende schauen wir da jetzt wirklich von Jahr zu Jahr“, so der Rodelstar.

Showdown im weltcup: loch mit minimalem vorsprung

Bevor er sich aber voll und ganz auf die Zukunft konzentriert, steht für Loch noch das Finale des Weltcups in St. Moritz und Altenberg an. Dort kämpft er um den Gesamtsieg. Aktuell liegt er mit einem Punkt Vorsprung auf den Olympiazweiten Jonas Müller (Österreich).

Ein versöhnlicher saisonabschluss?

„Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich nochmal den Gesamtweltcup holen kann“, sagte Loch. „Dann könnte man sagen, war es eine versöhnliche Saison.“ Der Sieg im Gesamtweltcup wäre ein positiver Abschluss einer Saison, die von der Enttäuschung in Cortina geprägt war.

Die wichtigsten fakten im überblick

  • Disziplin: Rodeln
  • Athlet: Felix Loch
  • Olympia 2026: Platz 6 in Cortina d’Ampezzo
  • Olympia 2030: Option offen
  • Weltcup: Ein-Punkte-Vorsprung vor Jonas Müller

Haben Sie einen Fehler gefunden oder möchten Sie uns Feedback geben? Schreiben Sie uns gerne direkt hier!