Felde kehrt zurück: mutter und fußballprofi vereint!
Ein Comeback, das mehr als nur eine sportliche Leistung darstellt: Meret Felde, Spielerin des SC Freiburg und Mutter eines kleinen Mädchens, hat bewiesen, dass Karriere und Familie sich vereinbaren lassen. Ihre Rückkehr auf den Rasen nach der Geburt ihrer Tochter ist nicht nur für sie selbst, sondern auch für viele andere Frauen im Profisport ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung.
Die zweifel, die jede mutter kennt
Die Geburt ihrer Tochter Anfang April 2024 warf lange Schatten auf Feldes Karriere. „Da gab es schon Momente, in denen ich nicht wusste, ob ich überhaupt zurückkehren möchte“, gestand sie in einem Interview. Wie viele Frauen nach einer Schwangerschaft kämpfte auch sie mit Zweifeln und der Frage, ob ihr Körper jemals wieder der gleiche sein würde. Doch der unbändige Wille und die Liebe zum Fußball waren stärker.
Bereits sieben Monate nach der Geburt begann Felde wieder mit dem Training beim Sport-Club. Ein bemerkenswert schneller Prozess, der von ihrem Engagement und der professionellen Betreuung des Vereins zeugt. „Mein Körper scheint doch recht gut zurückzukommen“, so Felde zufrieden.

Sc freiburg unterstützt das mutter-comeback
Der SC Freiburg hat eine Vorreiterrolle im Umgang mit schwangeren Spielerinnen eingenommen. Neben der automatischen Vertragsverlängerung im letzten Vertragsjahr bietet der Verein auch während der Schwangerschaft Unterstützung an. Besonders die Möglichkeit, ihre Tochter zu Auswärtsspielen mitzunehmen, schätzt Felde. „Das ist eine enorme Erleichterung und zeigt, dass der Verein unsere Situation versteht“, erklärte sie.
Auch die Mitspielerinnen unterstützen Felde nach Kräften. „Es tut der Stimmung manchmal auch ganz gut. Es ist vor dem Spiel dann doch immer angespannt und wir freuen uns einfach alle, dass sie dabei ist“, so Stürmerin Lisa Kolb.
Die Rückkehr von Meret Felde ist ein Gewinn für den SC Freiburg und für den gesamten Frauenfußball. Sie ist ein lebendes Beispiel dafür, dass Frauen mit Entschlossenheit und Unterstützung ihre Träume verwirklichen können – sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz. Der Sonntag steht nun ein Auswärtsspiel bei Carl Zeiss Jena an, wo Felde und ihre Tochter Frida die Mannschaft unterstützen werden – ein Symbol für die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Profisport.
