Fcm vorletzter spieltag: nollenberger warnt vor überheblichkeit!

Magdeburg – Die Luft knistert vor Spannung in Magdeburg. Nur noch ein Spiel, nur noch ein Punkt trennt den 1. FC Magdeburg vom sicheren Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Doch Abwehrspieler Alexander Nollenberger mahnt zur Vorsicht. „Diese Liga ist so verrückt“, betonte er im Rahmen eines Interviews, „wir dürfen uns auf keinen Fall von unserem bisherigen Erfolg blenden.“

Konzentration statt vorfreude

Konzentration statt vorfreude

Die jüngsten Erfolge, allen voran der wichtige Sieg in Kiel, haben die Stimmungslage im Team natürlich verbessert. Doch Nollenberger weiß, dass die Aufgabe gegen den 1. FC Kaiserslautern alles andere als einfach wird. „Kaiserslautern ist ein unangenehmes Team, das immer kompakt steht und gefährlich kontert. Wir müssen von Anfang an konzentriert arbeiten und unsere Chancen nutzen.“

Die Situation ist klar: Verliert Magdeburg, und andere Teams stolpern ebenfalls, könnte es am Ende doch noch eng werden. Aber Nollenberger blickt optimistisch nach vorne. „Wir haben uns das Weiterkommen selbst in die Hand genommen. Jetzt müssen wir das Ding zu Ende spielen.“

Ein Blick zurück: Der Saisonverlauf des FCM war alles andere als geradlinig. Nach einem holprigen Start gelang es dem Team unter dem neuen Trainerduo Sander/Ibold, deutlich an Stabilität und Selbstvertrauen zu gewinnen. „Der Trainerwechsel hat uns gutgetan“, so Nollenberger. „Wir haben eine neue Energie gefunden und an uns geglaubt.“

Die Leistung von Toptorjäger Mateusz Zukowski, der in dieser Saison bereits 17 Treffer erzielte, war ebenfalls ein entscheidender Faktor für den Klassenerhalt. „Mateusz ist ein Ausnahmespieler, der immer für einen Torerfolg gut ist“, lobt Nollenberger seinen Teamkollegen. „Aber ohne die Unterstützung des gesamten Teams wäre das natürlich nicht möglich gewesen.“

Für Nollenberger persönlich könnte das Spiel gegen Kaiserslautern ein besonderer Moment werden. Mit nunmehr 81 Zweitligaspielen und 85 Einsätzen für den FCM steht er kurz vor dem Erreichen der 100er-Marke in beiden Wettbewerben. „Das wäre natürlich eine tolle Sache“, freut sich der 28-Jährige. „Aber im Moment steht für mich nur der Klassenerhalt im Vordergrund.“

Die Fans dürfen gespannt sein auf das spannende Finale am Sonntag. Ein Punkt reicht, um die Mission zu erfüllen und die Klasse zu halten. Und Nollenberger verspricht: „Wir werden alles dafür geben, um die Fans nicht zu enttäuschen.“