Fc winterthur versinkt im tabellenkeller – rahmen sieht deutliche mängel

Dramatische niederlage im kantonsderby

Der FC Winterthur hat im prestigeträchtigen Kantonsderby gegen den FC Zürich eine klare 0:3-Niederlage einstecken müssen. Damit bleibt der FCW weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der Super League und die Abstiegsgefahr wächst. Trainer Patrick Rahmen zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht von der Vorstellung seiner Mannschaft.

Rahmens analyse: fehler vorne und hinten

Rahmens analyse: fehler vorne und hinten

"Wir waren vorne und hinten ungenügend", so Rahmen in einer ersten Reaktion. Er bemängelte, dass seine Mannschaft zu Beginn durchaus Möglichkeiten gehabt hätte, diese aber ungenutzt ließ. "Beim ersten Gegentor hatten wir acht Spieler in der Box und konnten trotzdem nicht klären", fügte er frustriert hinzu. Die mangelnde Konsequenz im Abschluss und die Defensivschwächen waren die Hauptursachen für die Niederlage.

Zürich dominiert nach der pause

Zürich dominiert nach der pause

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fand der FC Zürich nach den vergebenen Chancen des FCW besser ins Spiel und übernahm nach der Pause die Kontrolle. "Wir sind nicht mehr reingekommen", analysierte Rahmen nüchtern. Trotz einer akzeptablen Spielstatistik, die ihn jedoch nicht befriedigte, konnte Winterthur dem Druck der Zürcher nicht mehr standhalten.

Kryeziu braucht zeit

Kryeziu braucht zeit

Ein Lichtblick für den FC Winterthur hätte Neuzugang Mirlind Kryeziu sein können. Der ehemalige Zürcher stand nach einem Jahr ohne Spieleinsatz nur 45 Minuten auf dem Platz. Rahmen zeigte sich verständnisvoll: "Er braucht Zeit, das wussten wir." Kryeziu soll dem Team in Zukunft eine Verstärkung sein, benötigt aber noch Zeit zur Eingewöhnung.

Optimismus trotz schwieriger lage

Optimismus trotz schwieriger lage

Trotz der prekären Situation bewahrt sich Patrick Rahmen seinen Optimismus. "Die Moral ist intakt, die Ausrichtung stimmt", betonte er. Dennoch steht der FC Winterthur vor einer enormen Herausforderung. Am kommenden Samstag wartet mit dem Auswärtsspiel in Bern gegen YB eine besonders schwere Aufgabe.

Zürichs trainer hediger zufrieden, lobt di gusto und hack

Auf der anderen Seite zeigte sich Dennis Hediger, Trainer des FC Zürich, zufrieden mit dem Sieg. Er gab aber zu, dass der Spielverlauf auch anders hätte verlaufen können. Besonders hervorhob er Nevio Di Gusto, der nach einer schwierigen Phase wieder in Topform aufspielt. Auch Neuzugang Alexander Hack erhielt Lob für seine Ruhe und Souveränität.

Berisha soll team stabilisieren

Kurz vor dem Spiel konnte der FC Zürich seinen Kader mit Valon Berisha verstärken. Von dem erfahrenen Spieler erhofft man sich, dass er das Team stabilisiert und die jungen Talente führt. Hediger sieht in ihm eine wichtige Stütze für die kommenden Aufgaben.