FC Liverpool: Robertson kocht nach Pleite gegen Brentford

Fc liverpool: robertson kocht nach pleite gegen brentford

Nach der vierten Liga-Pleite in Folge brodelt es beim FC Liverpool gewaltig – und Vize-Kapitän Andy Robertson platzt nach dem 2:3 bei Brentford der Kragen! Der Schotte saß 90 Minuten auf der Bank, konnte das erneute Debakel nur mitansehen. Danach redete er sich bei „LFC TV“ den Frust von der Seele – in einem knallharten Drei-Minuten-Statement.

Frust nach der pleite

Frust nach der pleite

Schon nach fünf Minuten schlug Brentford eiskalt zu – nach einem langen Einwurf von Michael Kayode. Kein Zufall: Bereits das sechste Gegentor nach einer Standardsituation in dieser Saison. Nur West Ham ist schlechter als die „Reds“…

Robertsons analyse

Robertsons analyse

Robertson: „Wir waren einfach nicht gut genug. Wir haben zu wenig gegen den Ball gemacht. Brentford lebt von zweiten Bällen, Einwürfen, Bällen in die Tiefe – und wir wussten genau, was uns erwartet. Trotzdem waren wir immer einen Schritt zu spät.“

Trainer slot: vorbereitung auf einwürfe

Trainer slot: vorbereitung auf einwürfe

Besonders bitter: Laut Trainer Arne Slot war die Vorbereitung auf lange Einwürfe das einzige Thema im Abschlusstraining. Die Realität auf dem Platz? Ernüchternd.

Liverpool beginnt stark, aber verpufft

Liverpool beginnt stark, aber verpufft

Liverpool begann nach dem Rückstand zwar mit mehr Ballbesitz-Fußball, doch technische Fehler – u. a. von Florian Wirtz und Mohamed Salah – ließen wertvolle Spielzüge verpuffen. Brentford wurde wieder stärker – und Liverpool war zur Pause mit dem 2:1 sogar noch gut bedient, wie Robertson einräumte.

Robertsons fazit

Robertson weiter: „Man muss sich die Kontrolle erarbeiten. Kein Premier-League-Team gibt dir freiwillig den Ball. Alle haben einen klaren Plan – Brentford hat seinen perfekt umgesetzt, wir gar nicht.“

Chaotische schlussphase

Als Brentford nach der Pause das 3:1 nachlegte, stellte Slot wild um, brachte vier neue Offensivspieler in acht Minuten – am Ende stand ein völlig entblößtes 4-1-5 auf dem Platz.

Robertsons botschaft

Robertsons Fazit: „Dann geht’s nur noch darum, Leute nach vorn zu werfen. Das wird chaotisch – und ohne Struktur bringt das nichts.“ Trotz der Niederlagenserie will sich Robertson nicht hinter Ausreden verstecken. Seine Botschaft an das Team: „Wir müssen härter arbeiten – im Training, im Spiel, bei der Regeneration. Wenn du für diesen Klub spielst, werden Ergebnisse verlangt. In so einem Moment kommst du nur mit harter Arbeit wieder raus.“

Nächster gegner

Schon Mittwoch wartet in der Premier League Crystal Palace. Robertson warnt: „Es gibt keine Zeit zum Reagieren – wir haben Spiele, Spiele, Spiele. Manchmal ist das gut. Aber wir müssen anfangen, besser zu spielen. Konstanter. Und sofort.“