Totti und bocchi: strafverfahren eingestellt – sorgerechtsstreit droht

Ermittlungen gegen totti und bocchi eingestellt

Rom – Ein juristischer Streit um das mutmaßliche Vernachlässigen von Kindern gegen Francesco Totti und seine Partnerin Noemi Bocchi ist vorerst vom Tisch. Der zuständige Ermittlungsrichter hat das Strafverfahren eingestellt, da keine konkrete Gefährdungslage für die Kinder bestand. Sollten weiterhin Konflikte bestehen, müssen diese vor dem Familiengericht geklärt werden, möglicherweise durch Richter Francesco Balzani.

Der vorfall vom 26. mai 2023

Der vorfall vom 26. mai 2023

Die Ermittlungen begannen im Mai 2023, nachdem Ilary Blasi, die Ex-Frau von Totti, die Polizei alarmiert hatte. Sie kontaktierte ihre Tochter telefonisch und befürchtete, dass die Kinder – darunter auch die gemeinsame Tochter Isabel – allein gelassen wurden. Laut Anklage sollen Totti und Bocchi die Kinder, im Alter von 7, 9 und 11 Jahren, für einige Stunden unbeaufsichtigt gelassen haben, um auswärts zu Abend zu essen.

Ilarys beschwerde und die videoaufnahme

Ilarys beschwerde und die videoaufnahme

Ilary Blasi wurde von ihrer Mutter auf die Situation aufmerksam gemacht, die während eines Telefongesprächs mit ihrer Enkelin die Abwesenheit der Eltern feststellte. Blasi selbst führte dann eine Videokonferenz mit ihrer Tochter durch und erkannte, dass sich keine Erwachsenen im Haus befanden. Diese Videoaufnahme wurde der Staatsanwaltschaft in Rom vorgelegt.

Keine konkrete gefährdungslage

Keine konkrete gefährdungslage

Der Ermittlungsrichter begründete die Einstellung des Verfahrens damit, dass das Verbrechen des Verlassens von Kindern eine “konkrete Gefährdung” erfordert, die hier nicht vorlag. “Wie auch vom Staatsanwalt festgestellt, scheint der Vorfall ausschließlich zivilrechtlich relevant zu sein”, so der Richter. Die Kinder hätten zu diesem Zeitpunkt bereits gegessen und sich bettet, und das Haus sei bewohnbar und sicher gewesen. Zudem soll eine Person im Haus gewesen sein, die bei Bedarf hätte eingreifen können.

Polizeiliche feststellungen

Bei der Ankunft der Polizei befanden sich die Kinder schlafend im Haus. Auch Ilary Blasi habe keine konkreten Gefahrensituationen geschildert, sondern lediglich die Sorge, ihre Tochter zu erschrecken. Der Richter betonte, dass nicht bewiesen werden könne, dass Totti und Bocchi die Kinder einer Gefahr ausgesetzt hätten.

Zivilrechtliche auseinandersetzung möglich

Das Strafverfahren ist somit beendet. Bleibt ein Konflikt zwischen den Parteien bestehen, muss dieser vor einem Zivilgericht ausgetragen werden. Der Fall zeigt, wie schnell private Auseinandersetzungen juristische Konsequenzen haben können, jedoch auch, wie wichtig eine klare Beweislage für eine strafrechtliche Verfolgung ist.

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