Fabregas lobt genua: „sie erinnern mich an uns im vorjahr“
Como, Italien – Cesc Fabregas, der Trainer von Como 1907, hat vor dem anstehenden Duell gegen Genoa am Sonntag eine ehrliche Einschätzung der Lage gegeben. Er sieht im Gegner eine Mannschaft, die sich stetig verbessert und ihm in vielerlei Hinsicht an seine eigene Mannschaft im vergangenen Jahr erinnert. Die Spannung im Kampf um die Ligaerhaltung steigt.
De rossi’s arbeit: ein echter glücksfall für genoa
Fabregas zeigte sich beeindruckt von der Arbeit von Daniele De Rossi bei Genoa. „Daniele gefällt mir sehr, und mir gefällt, wie seine Mannschaft spielt. Ich sehe Genoa und sage: ‚Hier steckt Arbeit drin‘“, erklärte der frühere spanische Nationalspieler. Er bezeichnet Genoa als eine „ausgezeichnete Mannschaft, die zu den Top Zehn der Liga gehört“ und betonte die Stärke der Angreifer, die „vier Stürmer haben, die 80 Prozent der Liga gerne unter Vertrag hätten.“
Besonders hervorhob Fabregas die Ähnlichkeiten zwischen Genoas Spielweise und der von Como im Vorjahr: „Sie erinnern mich an uns zu diesem Zeitpunkt der letzten Saison. Sie sind noch gefährlicher in solchen Situationen, ich habe viele ihrer Spiele gesehen und sie verfolgen eine sehr richtige Idee vom Fußball.“

Personalsituation: douvikas fit, fragezeichen um vojvoda und roberto
Auch die eigene Personalsituation beleuchtete Fabregas. Douvikas sei fit, während Vojvoda im letzten Spiel gegen Sassuolo eine kleinere Verletzung erlitten hatte. „Wir hatten keine Auswechslungen mehr, und er musste das Spiel zu Ende spielen“, so der Trainer. Sergi Roberto klagte zudem über Beschwerden im Wadenbereich, wobei man hoffe, beide Spieler für das Spiel gegen Neapel zur Verfügung zu haben. Diao habe vor dem Coppa Italia-Spiel eine Ermüdung erlitten, befinde sich aber in guter Verfassung. Jacobo Ramon verbessere sich kontinuierlich.
Morata steht, wie gewohnt, im Fokus. „Ich bin ein Trainer, der von Spiel zu Spiel schaut. Ich erwarte nichts, weil ich nicht darauf achte, was fünf Tage später passiert. Alle Mannschaften der Welt haben schwierige Momente“, mahnte Fabregas und betonte, dass er sich auf die Spieler verlasse, die bereit und motiviert sind. „Ich bin zufrieden, fast alle sind bereit.“

Die mentalität macht den unterschied: „wir sind hungrig und wollen immer mehr“
Fabregas lobte die Mentalität seiner Mannschaft: „Sie sind mutig, hungrig und wollen immer mehr. Das ist Teil des individuellen und kollektiven Wachstums.“ Er forderte seine Spieler auf, „aus jedem Ergebnis stark hervorzugehen“ und betonte die Bedeutung der richtigen Kritik. „Wir müssen immer bereit sein, aus jeder Situation gestärkt hervorzugehen.“
Den Blick auf die Zukunft gerichtet, betonte Fabregas: „Die Mannschaft zeigt immer Identität und kann jedem Team Probleme bereiten. Natürlich ist das Ergebnis wichtig, aber im Moment fehlt uns noch einiges, um das Niveau beispielsweise von Inter zu erreichen. Wir setzen unseren Weg fort.“
Der Trainer erwartet ein aggressives Genoa, das typisch für Heimspiele ist. Amorim sei ein „fantastischer Spieler“ und Baldanzi habe bereits mehrfach in der Roma auf höchstem Niveau gespielt. „Sie haben starke Angreifer und eine gute Bank. Die Prinzipien, die De Rossi vermittelt, sind sehr klar.“
Fabregas zeigte sich zudem zufrieden mit der Teamleistung gegen Inter, obwohl die Partie verloren ging. „Ich habe in dieser Nacht besser geschlafen als nach jedem anderen Spiel, das wir verloren haben. Unsere Leistung haben alle gesehen. Es war mehr Verdienst unsererseits als Versäumnis.“
Die fünf verbleibenden Spiele werden, so Fabregas, „wie die letzten fünf Spiele im Vorjahr“ sein. Die Ausgangslage ist klar: Der Kampf um den Klassenerhalt wird bis zum Schluss spannend bleiben.
