Ex-fußballstar albertini entdeckt leidenschaft für padel

Mailand – Gabriele Albertini, einst gefeierter Mittelfeldspieler von Milan, Barcelona und Lazio, hat eine überraschende neue Leidenschaft gefunden: Padel. Der 45-Jährige wird 2026 am Cupra Padel Tour teilnehmen und träumt von weiteren Erfolgen in der rasant wachsenden Sportart.

Ein zufall, der sein leben veränderte

Albertinis Weg zum Padel begann fast zufällig. Sein Bruder, der ehemalige Fußballprofi Demetrio Albertini, schlug ihm vor, die Sportart auszuprobieren. „Tutto è nato grazie a mio fratello Demetrio“, erklärt Albertini. „Er hat mich eingeladen, es zu versuchen, und seitdem habe ich nicht mehr aufgehört.“ Was als spielerische Einladung begann, entwickelte sich schnell zu einer echten Leidenschaft.

Was Albertini an Padel so fasziniert? „Es ist eine sehr unterhaltsame Disziplin mit verschiedenen Spielstufen. Es gibt viele Variablen, von den Schlägen bis hin zu den Glaswänden, die man immer berücksichtigen muss. Und es ist ein Sport, der verbindet.“ Die Vielseitigkeit des Spiels spricht ihn besonders an: „Ich variiere sehr. Ich spiele sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite und kann mich an jede Situation anpassen. Das ist das Schöne daran, auch im fortgeschrittenen Alter.“

Ein Bruder, ein Rivale

Auch sein Bruder Demetrio hat sich dem Padel verschrieben. „Wir spielen oft zusammen“, so Gabriele. „Wie jeder ehemalige Fußballspieler ist er unglaublich wettbewerbsorientiert. Manchmal sage ich ihm, ich sei der Einzige, der ihn ertragen kann. Wenn ich ihm gegenüberstehe, wird er ganz kirre vor psychischem Druck. Er ist ein geborener Störenfried!“

Vor seiner Padel-Karriere war Albertini als Fußballer aktiv, spielte auf Amateur-Niveau als Mittelfeldspieler. „Das hat mir Spaß gemacht, man lebt den Fußball gut aus, wenn man seine eigene Nische findet.“

Vorbilder und ambitionen

Vorbilder und ambitionen

Im Fußball sieht Albertini seinen Bruder Demetrio als sein Idol. Im Sport allgemein schätzt er Roger Federer, den er sowohl als Athlet als auch als Mensch bewundert hat. „Ich mag Sportler, die trotz ihres Erfolgs bescheiden geblieben sind.“

Albertini verfolgt regelmäßig die Profi-Padel-Turniere und hofft, durch seine Teilnahme am Cupra Padel Tour den Sprung vom Amateuer zum Profi schaffen zu können. „Ich schätze die Wettbewerbsfähigkeit. Ich habe zwei sehr anspruchsvolle Etappen erlebt. Der Cupra Padel Tour ist seit vielen Jahren eine Referenz für Spieler auf hohem Niveau. Ich mag die Idee, mich zu verbessern, das ist es, was mich antreibt.“

Es geht ihm nicht darum, aufgrund seines Alters ins Profi-Geschäft einzusteigen, sondern darum, weitere Turniere zu spielen und sein Können zu verfeinern. Die Leidenschaft für den Sport und der Wunsch nach ständiger Verbesserung treiben ihn an. Albertini beweist, dass es nie zu spät ist, eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen und sich neuen Zielen zu widmen. Die Padel-Szene kann sich auf einen neuen, ambitionierten Spieler freuen.