Everest-wunder: bergsteiger nach zweitägigem verschwinden gerettet!

Dawa Sherpa ist lebend aus dem Todesgriff des Mount Everest geborgen worden – ein unglaublicher Überlebenswille, der die Alpinwelt in Atem hält. Nach fast einer Woche des Verschwindens und der offiziellen Todesmeldung klammerte sich der erfahrene Sherpa an das Leben, bevor er von einem Rettungsteam entdeckt wurde, das durch einen glücklichen Zufall ausgelöst wurde.

Die unfassbare geschichte eines kampfes gegen die kälte

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Der Vorfall ereignete sich am 29. Mai, als Dawa Sherpa während des Absteigens in einen Spalt in der Khumbu-Eisfall rutschte, eine der gefährlichsten Zonen des Berges. Unterhalb des Camp 1, wo die Leitern bereits entfernt worden waren, fand er sich ohne Hilfe wieder. Mingmar Tendi Sherpa beschreibt die Situation treffend: „Niemand kann in einer solchen Spalte überleben. Die Temperaturen sind eisig, der Sauerstoffmangel enorm und die Erstickungsgefahr allgegenwärtig. Das Überleben hängt nicht nur von körperlicher Stärke, sondern auch von mentaler Widerstandsfähigkeit ab.“

Dawa Sherpa überlebte auf nur wenigen Keksen und geschmolzenem Eis, während er verzweifelt auf Rettung wartete. Doch die beiden Unternehmen, Himalayan Traverse Adventure Pvt. Ltd. und 8K Expeditions, die die Kosten für seine Genehmigung geteilt hatten, zögerten, einen Hubschrauber zur Rettung zu entsenden. Die Kosten schienen offenbar höher zu wiegen als das Leben eines Menschen.

Ein Schneesturm wurde zum Retter in der Not. Ein kleiner Lawinenabgang füllte die Spalte mit Schnee, wodurch Dawa Sherpa in der Lage war, sich zu befreien und langsam zum Basislager zurückzuklettern. Seine Geschichte ist ein Mahnmal für die Verantwortung, die mit dem Bergsteigen und der Organisation von Expeditionen einhergeht.

Karma Gelji Sherpa, ein Verwandter von Dawa Sherpa, teilte ein Foto des Verletzten in der Intensivstation. Währenddessen setzte das Tourismusministerium die Drohung durch, den beiden Unternehmen die Lizenzen zu entziehen. 8K Expeditions startete schließlich fünf Tage nach dem Verschwinden eine Rettungsaktion, während Himalayan Traverse behauptete, den Sagarmatha Pollution Control Committee (SPCC) gebeten zu haben, eine Leiter an der Khumbu-Eisfall zu hinterlassen. Ein erster Hubschrauberflug am 3. Juni konnte Dawa Sherpa jedoch nicht ausmachen, obwohl er versuchte, aufmerksam zu machen.

Dawa Sherpa wurde schließlich von einem Reinigungsteam des SPCC gefunden und wies Erfrierungen an Beinen und Händen auf. Seine Frau und Tochter, die bereits die Totenzeremonie vorbereitet hatten, konnten sich den Augenblick des Wiedersehens kaum erklären, bis sie ein Foto von ihm im Krankenhaus in Kathmandu erhielten, wo er sich nun erholt. Die Geschichte wirft ein Schlaglicht auf die moralischen Grauzonen des kommerziellen Bergsteigens und die Frage, wie viel ein Menschenleben wert ist, wenn Profitinteressen im Spiel sind.