Eva grimaldis brust-implantat rutschte in die achselhöhle – not-op rettete ihr leben
Eva Grimaldi spürte den Stich unter der Achsel – und wusste sofort: Ihre Brustprothese war außer Position geraten. Was folgte, war keine Glamour-Show, sondern ein Kampf gegen die Zeit, der die 64-jährige Schauspielerin in die Notfall-OP trieb.
Die kapselbildung schwoll binnen 48 stunden zum handtuchballon
Am 13. März wollte Grimaldi eigentlich in Richtung Nordpol starten, doch statt Expeditionsausrüstung landete sie auf dem Operationstisch. Die Diagnose: schwere Kapselkontraktur nach mehreren Brust-OPs. „Das Brustgewebe spannte sich, das Implantat verrutschte nach oben und presste gegen die Achsel“, erklärt Professor Lorenzetti, Chefarzt der Plastischen Chirurgie, im Studio von La Volta Buena. „Ein Serom – eine große Flüssigkeitsansammlung – hatte sich gebildet. Ohne sofortige Revision hätte sich eine lebensbedrohliche Infektung entzündet.“
Die Alarmzeichen hatte zuerst Ehefrau Imma Battaglia erkannt. „Sie sagte: ‚Dein Busen sieht asymmetrisch aus‘, aber ich spielte den Coolen“, gesteht Grimaldi. „Ich wollte nicht wieder unters Messer.“ Dabei kennt sie die Risiken nur zu gut.

Vor zwanzig jahren litt sie unter 42-grad-fieber und verlor eine brust
2004 infizierte sich das Implantat, Ärzte verpassten den Zeitpunkt für die Entfernung. „Ich war mehr tot als lebendig“, erinnert sich die Ex-Sapore di mare-Ikone. „Sie mussten alles rausschneiden, zwölf Monate lang trug ich nur noch ein Prothesenkissen in der linken BH-Hälfte.“ Seitdem lastet ein Trauma auf jeder neuen Operation.
Diesmal verlief der Eingriff komplikationsfrei. Lorenzetti spült das Serom aus, tauscht das Implantat und ritzt die verkapselte Bindegewebehülle, damit sich das Gewebe wieder entspannen kann. „Wir implantierten eine texturierte High-Strength-Kohesiv-Gel-Prothese mit reduzierter Volumina“, so der Arzt. „Das senkt das Rezidivrisiko.“
Grimaldi liegt noch auf der Intensivstation, als ihre Managerin die Dreharbeiten für eine neue Netflix-Serie um zwei Wochen nach hinten verlegt. „Ich werde nicht mehr mein Leben riskieren, nur um ein paar Zentimeter mehr Büste zu haben“, erklärt sie per Videobotschaft. „Mein Körper ist kein Schaudepot für Beauty-Irrsinn, sondern mein Arbeitsinstrument.“
Die Schauspielerin plant, sich künftig für ein Implantat-Register einzusetzen – vergleichbar der Hüft-Endoprothetik. „Wenn jede Prothese eine Seriennummer trägt und jede Komplikation gemeldet wird, hätten wir das Drama verhindert“, fordert sie. Die erste Petition will sie gemeinsam mit der italienischen Gesellschaft für Plastische Chirurgie einreichen.
Für Grimaldi endet die Geschichte nicht mit Narben, sondern mit einem Angebot: „Ich zeige meine Achselnarbe in der nächsten TV-Sendung. Vielleicht schreckt das das ein oder andere Mädchen ab, sich unters Messer zu legen.“ Die Quote wird steigen – und vielleicht ein paar Schmerzen verhindern.
