Eurovision 2026: italien verpasst den sieg knapp!
Ein Schock für die italienischen Fans: Bei der 70. Auflage des Eurovision Song Contests, die in der Wiener Stadthalle stattfand, landete Italien am Ende auf dem fünften Platz. Nach der Jurywertung noch Sechster, fehlten am Ende nur wenige Punkte, um die bulgarische Sängerin Dara abzufangen und den Sieg davontragen.

Die stimmen der jury: ein blick auf die präferenzen
Die Spannung während der Bekanntgabe der Juryergebnisse ist alljährlich kaum auszuhalten – und dieses Jahr war keine Ausnahme. Überraschungen und Enttäuschungen gehörten auch 2026 dazu. Die italienische Jury, bestehend aus Branchenexperten wie Produzent Angelo Bonello, Maestro Enrico Cremonesi und Choreografin Dalila Frassanito, zeigte dabei einiges an Eigenständigkeit.
12 Punkte gingen an das belgische Beitrag, gefolgt von 10 Punkten für Schweden. Malta erhielt 8 Punkte, die Ukraine 7, Polen 6, Rumänien 5, Deutschland 4, Bulgarien 3, Litauen 2 und Moldawien lediglich 1 Punkt. Die Entscheidung der Jury spiegelt eine klare Präferenz für europäische Musik wider, wobei die belgische Performance besonders hervorstach.
Die Gesamtpunktzahl Italiens betrug nach der Jurywertung 134 Punkte. Mit den zusätzlichen 147 Punkten des Publikums stieg die Summe auf 281 Punkte – knapp hinter Bulgarien (312 Punkte), das den Sieg für sich beanspruchen konnte. Die Diskrepanz zwischen Jury- und Publikumsstimmen verdeutlicht, wie eng das Rennen war und wie stark die Geschmäcker auseinandergehen können.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die italienische Delegation für das nächste Jahr auf diesen Ausgang einstellen wird. Die Konkurrenz war groß, und der Weg zum Sieg ist steinig. Doch die Leidenschaft und das Talent italienischer Künstler sind unbestritten – ein Grund zur Hoffnung für die Zukunft.
