Eulen ludwigshafen sichern sich deutschen u19-weltmeister kleinsteuber
Die Eulen Ludwigshafen haben zugeschlagen. Mit Monty Kleinsteuber holen sie sich einen deutschen U19-Weltmeister in die 2. Handball-Bundesliga – und damit einen Linksaußen, der in Magdeburg groß wurde und nun den Sprung in die Profiwaggon-Liga wagt.
Ein name, der programm ist – und eine mutter mit humor
Kleinsteuber, 18 Jahre, 1,92 m, Linkshänder, trägt einen Vornamen, den sich seine Mutter aus Monty Python ausgesucht hat. „Sie wollte etwas Außergewöhnliches“, sagt er und lacht. Das passt zu einem Jungen, der seit den Minis beim SC Magdeburg gespielt hat, mit der U19 den WM-Titel holte und nun den Cut wagt: erstes Mal weg von zuhause, erstes Mal 2. Bundesliga.
Trainer Michael Haaß schwärmt: „Monty ist kein Rohdiamant mehr, er ist bereits geschliffen. Er kann 1-gegen-1, wirft aus der Drehung und bringt die Erfahrung von K.o.-Spielen auf Weltniveau mit.“ Für Ludwigshafen, das in den letzten beiden Spielzeiten knapp am Aufstieg vorbeischrammte, ist das mehr als ein Transfer – es ist eine Kampfansage an die Konkurrenz.

Abitur first, dann angriff
Zuvor macht Kleinsteuber noch sein Abitur in Magdeburg. „Ich werde bis zum letzten Tag alles für die YoungsterS geben“, verspricht er. Danach zieht der 18-Jährige in eine neue Stadt, in eine neue Liga – und in eine neue Rolle. „Ich will nicht nur mitlaufen, ich will mitentscheiden.“ Die Eulen haben ihren Mann für die Zukunft. Ob er zum Zugpferd wird? Die Antwort liegt auf dem Feld – und auf seiner linken Hand.
