Erkenschwicker fußballer amaimouni-echghouyab: von der oberliga zur wm!
Ein Traum wird wahr: Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der junge Stürmer aus Erkenschwick, steht bei der Weltmeisterschaft 2026 im Kader Marokkos. Eine Erfolgsgeschichte, die geradezu exemplarisch für den Aufstieg eines talentierten Spielers aus dem Amürauf zum internationalen Rampenlicht ist. Wer hätte das vor zwei Jahren noch für möglich gehalten?
Der aufstieg eines ausnahmetalents
Noch in der Saison 2023/24 traf Amaimouni-Echghouyab für die SpVgg Erkenschwick in der Oberliga Westfalen mit beeindruckender Regelmäßigkeit ein. Seine Bilanz von 18 Toren und sechs Vorlagen in 30 Spielen sprach Bände. Die Scouts der Bundesliga waren bald aufmerksam geworden. Der Gewinnertreffer gelang letztlich TSG Hoffenheim, die den jungen Angreifer unter Vertrag nahmen.
Die Zeit in Hoffenheim diente dazu, sich zu beweisen. In der Drittligamannschaft zeigte Amaimouni-Echghouyab erneut sein Talent, erzielte neun Tore und bereitete sechs weitere vor. Dieser Leistungssprung führte ihn schließlich zur Eintracht Frankfurt, wo er für zwei Millionen Euro Ablöse unterzeichnete. Dort bewies er, dass er nicht nur in der Drittklassigkeit überzeugen kann, sondern auch in der Bundesliga mithalten kann. Seine zwei Tore und drei Vorlagen in 17 Einsätzen zeugen von seiner Qualität.

Von erkenschwick nach marrakesch: der traum von der wm
Und nun der unerwartete Coup: Amaimouni-Echghouyab wurde vom marokkanischen Nationaltrainer Mohamed Ouahbi für die WM-Kadern nominiert. Ein Schnupper-Lehrgang in Rabat genügte, um den Trainer von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. „Er ist jung, dynamisch, explosiv und versteht sehr schnell, was von ihm verlangt wird“, so Ouahbi.

Erkenschwick feiert seinen „jupp“
In Erkenschwick, wo Amaimouni-Echghouyab den Spitznamen „Jupp“ erhalten hatte, herrscht Ausrasten. Der Verein postete stolz auf seinen Social-Media-Kanälen: „Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, die uns als Verein mit Stolz erfüllt!“ Die Fans am Stimberg erinnern sich noch gut an die „Jupp, Jupp“-Rufe, die den Platz erfüllten, wenn der junge Stürmer ein Tor erzielte. Seine Wurzeln im Ruhrgebiet sind tief verwurzelt – sein Vater hatte hier eine neue berufliche Herausforderung gefunden, als die Familie vor über einem Jahrzehnt aus Spanien nach Deutschland zog.
Die Geschichte von Ayoube Amaimouni-Echghouyab ist ein Beweis dafür, dass mit Talent, harter Arbeit und einer Prise Glück auch aus kleinen Vereinen große Karrieren entstehen können. Seine Nominierung für die WM ist nicht nur für ihn, sondern auch für die SpVgg Erkenschwick und die gesamte Region ein Grund zur Freude.
