Enttäuschung für die schweizer freestyle-athleten beim big air in italien

Enttäuschung für die schweizer freestyle-athleten beim big air in italien

Ein herber Rückschlag für das Schweizer Freestyle-Team bei den Olympischen Spielen in Italien: Alle vier Athleten verpassten den Einzug ins Finale des Big Air Wettbewerbs. Besonders bitter verlief es für Andri Ragettli, dessen Teilnahme aufgrund von Verletzungsproblemen bis zuletzt ungewiss war. Die Hoffnungen auf eine Medaille im Big Air zerschlugen sich somit frühzeitig.

Ragettlis kampf mit verletzung und emotionen

Nach dem enttäuschenden vierten Platz im Slopestyle und der verpassten Medaille hatte Andri Ragettli mit emotionaler und körperlicher Belastung zu kämpfen. Er gestand im Interview mit dem SRF: „Die letzten Tage waren schwierig, um mich emotional wieder aufzuraffen und alles zu geben.“ Sein Knie schmerzte, und er erwog sogar, auf eine Teilnahme am Big Air zu verzichten. „Es wäre definitiv einfacher gewesen, aufzugeben und nicht zu kommen“, so Ragettli.

Qualifikationsdrama und verpasste chancen

Qualifikationsdrama und verpasste chancen

Die Qualifikation verlief für das Schweizer Quartett Fabian Bösch, Kim Gubser, Nils Rhyner und Andri Ragettli denkbar schlecht. Keiner der Athleten konnte sich unter die besten Zwölf kämpfen. Für Ragettli war die Entscheidung bereits nach zwei fehlgeschlagenen Sprüngen gefallen. Erst im dritten Durchgang konnte er einen Sprung stehen, was aber für den Finaleinzug nicht mehr ausreichte.

Die schweizer bilanz in italien

Die schweizer bilanz in italien

Insgesamt fällt die Bilanz der Schweizer Athleten in Italien bisher eher enttäuschend aus. Ein Drittel der bei den Olympischen Spielen in Beijing gewonnenen Medaillen fehlt in Italien. Trotz der Enttäuschung betont Andri Ragettli, dass seine Gesundheit das Wichtigste sei: „Ich bin gesund und das zählt.“

Blick nach vorn: ski-pause für ragettli

Für Andri Ragettli steht nun eine Ski-Pause von zwei bis drei Wochen an, die ihm sein Arzt verordnet hat. Diese Zeit soll er nutzen, um die emotional anstrengenden Tage in Italien zu verarbeiten und sich auf die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten. Trotz des Rückschlags bleibt er ein wichtiger Bestandteil des Schweizer Freestyle-Teams.

Reaktionen und ausblick

Die Enttäuschung im Schweizer Lager ist spürbar. Dennoch blickt man nach vorn und hofft auf bessere Ergebnisse in den kommenden Wettbewerben. Die Athleten werden analysieren, was schiefgelaufen ist, und versuchen, aus ihren Fehlern zu lernen. Der Ehrgeiz und die Leidenschaft für den Sport bleiben ungebrochen.