Enttäuschung für das deutsche snowboardcross-team bei olympia
Olympia livigno: mixed-team verpasst medaille
Livigno, Norditalien – Das deutsche Snowboardcross-Team konnte bei den Olympischen Spielen in Livigno seine Medaillenhoffnungen im Mixed-Wettbewerb nicht erfüllen. Leon Ulbricht und Jana Fischer scheiterten im Halbfinale und belegten am Ende den siebten Platz. Der Olympiasieg ging an das britische Duo Huw Nightingale und Charlotte Banks.

Halbfinale als knackpunkt
Im Halbfinale lief es für das deutsche Team zunächst vielversprechend. Ulbricht übergab als Führender an Fischer, doch diese konnte den Vorsprung nicht halten. Die Konkurrenz aus Australien und Italien zog schnell vorbei. Im kleinen Finale reichte es dann nur noch zum siebten Rang. Eine verpasste Chance für das deutsche Team, das sich mehr erhofft hatte.

Vorfreude und hoffnungen vor dem wettkampf
Bundestrainer Bernard Loer hatte vor dem Wettkampf noch auf eine gute Leistung gehofft. Nach dem vierten Platz von Ulbricht und Fischer beim Weltcup Mitte Dezember in Cervinia sagte er: „Wir hoffen, dass für Jana ordentlich Zeit herausgefahren wird und sie ihr Polster halten kann.“ Diese Hoffnung sollte sich jedoch nicht erfüllen.
Einzelwettbewerbe verliefen ebenfalls enttäuschend
Bereits in den Einzelwettbewerben hatte das deutsche Team keine Erfolge gefeiert. Sowohl Ulbricht als auch der zweimalige Gesamtweltcupsieger Martin Nörl waren im Viertelfinale ausgeschieden, nachdem sie kollidiert waren. Auch Jana Fischer schied im Viertelfinale des Damenwettbewerbs aus.
Podiumsplätze an großbritannien, italien und frankreich
Hinter den siegreichen Briten Nightingale und Banks sicherten sich die Italiener Lorenzo Sommariva und Michela Moioli die Silbermedaille. Den dritten Platz belegten Loan Bozzolo und Lea Casta aus Frankreich. Damit bleibt das deutsche Team bei diesen Winterspielen im Snowboardcross ohne Edelmetall.
Ausblick und mögliche verbesserungen
Trotz der Enttäuschung gilt es, die Fehler zu analysieren und aus ihnen zu lernen. Die Saison ist noch nicht vorbei und es gibt weiterhin Möglichkeiten, sich zu verbessern und Erfolge zu erzielen. Die nächsten Weltcup-Rennen werden zeigen, ob das deutsche Team aus den Erfahrungen in Livigno die richtigen Schlüsse ziehen kann.
