Enttäuschung bei schweizer skirennläuferinnen: medaillentraum im super-g geplatzt
Enttäuschung bei schweizer skirennläuferinnen: medaillentraum im super-g geplatzt
Wie bereits vor den Olympischen Spielen befürchtet, blieben für die Schweizer Frauen im Speedbereich Medaillen verwehrt. Insbesondere die beiden großen Hoffnungen, Corinne Suter und Malorie Blanc, konnten im Super-G nicht die erhofften Erfolge erzielen. Der Traum von einer Medaille ist somit geplatzt.
Suter verpasst den erhofften exploit
Corinne Suter zeigte zwar einen starken Start und führte nach der ersten Zwischenzeit, konnte diesen Schwung jedoch nicht bis ins Ziel durchziehen. Im Interview mit dem SRF äußerte sie sich frustriert über den Lauf. „Es war kein einfacher Super-G“, so die Schwyzerin. „Der Lauf an sich wäre okay, aber es hat doch sehr viel Gelände drin. Ich war zwei oder dreimal zu gerade und hatte dann den Mut nicht, den kurzen Radius zu fahren.“

Fehlendes vertrauen bremst suter aus
Suter gab zu, dass ihr das volle Vertrauen in ihre Fähigkeiten noch fehle. „Im Moment ist es einfach sehr schwierig“, sagte die 31-Jährige. Trotzdem sah sie auch positive Aspekte: „Es ist lustig, dass ich nun gleich zweimal die Startnummer 1 gezogen habe und es ist eine Ehre, dass ich die Abfahrt und den Super-G eröffnen durfte.“

Malorie blanc mit blick nach vorn
Deutlich positiver klang die Zukunftsaussicht von Malorie Blanc, die mit ihren erst 21 Jahren zum ersten Mal an Olympischen Winterspielen teilnahm. „Ich habe probiert, Gas zu geben, und ohne meinen Fehler wäre es ganz okay gewesen“, so Blanc. Sie zeigte sich kämpferisch und blickte optimistisch auf die kommenden Rennen.
Startnummer 1 kein vorteil
Die Startnummer 1 erwies sich als kein großer Vorteil, doch Suter nahm dies gelassen hin. „Diese Saison haben schon einige Personen gezeigt, dass es auch im Super-G möglich ist, mit der Nummer 1 schnell zu fahren.“ Sie betonte, dass Geduld wichtig sei und sie lernfähig sei. „Nun freue ich mich auf den Rest der Saison, denn ich finde schon, dass ich in einem kleinen Flow bin.“
Ausblick auf die restliche saison
Trotz der Enttäuschung im Super-G blicken die Schweizer Skirennläuferinnen optimistisch auf die restliche Saison. Die kommenden Rennen bieten die Chance, die Form zu verbessern und neue Erfolge zu erzielen. Der Fokus liegt nun auf den weiteren Disziplinen und der Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe. Die Athletinnen wollen weiterhin hart arbeiten, um ihre Ziele zu erreichen.
Wichtige informationen im überblick
- Disziplin: Super-G (Ski Alpin)
- Athletinnen: Corinne Suter, Malorie Blanc
- Ort: Olympische Winterspiele
- Ergebnis: Keine Medaille für die Schweiz im Super-G
