Emma aicher verpasst super-g-gold – selbstkritik nach aus
Olympia-traum geplatzt: aicher verliert im super-g
Emma Aicher hat die Chance auf den ersten Olympia-Sieg einer deutschen Skirennläuferin im Super-G verpasst. Trotz gestiegener Medaillenhoffnungen durch das Ausscheiden mehrerer Favoritinnen zeigte sich die 22-Jährige nach ihrem Ausfall auffallend selbstkritisch. Ihr Traum von einer weiteren Medaille nach Silber in Abfahrt und Team-Kombination in Cortina d’Ampezzo zerplatzte bereits nach knapp einer Fahrminute.

Frustration nach dem ausfall
„Was die anderen machen, kann ich überhaupt nicht kontrollieren. Aber es ist ärgerlich, weil ich raus bin“, erklärte Aicher auf Anfrage von SPORT1. Sie betonte, dass sie die Verantwortung für ihren Fehler selbst trage: „Ich kann es auf niemand anderen schieben als auf mich heute.“ Die Enttäuschung war deutlich spürbar, doch Aicher zeigte sich bereit, die Gründe für den Ausfall zu analysieren.
Schwierige bedingungen? aicher sieht keine ausrede
Im ZDF äußerte sich Aicher erneut kritisch: „Mit meiner Nummer sollte man schon wissen, wo es dann langgeht, mit den ganzen Infos. Ich habe mich wieder ein bisschen mit dem Schnee schwergetan, weil bei diesem weichen, nassen Zeug kommt wenig zurück.“ Dennoch wollte sie die Schnee-Bedingungen nicht als Ausrede gelten lassen. Sie fügte hinzu: „Es war auch keine klare Nacht. Es hat dann irgendwie noch mehr aufgemacht, aber da muss man sich schneller umstellen können.“
Warnung kam zu spät
Vor ihrem Start war Aicher über Funk gewarnt worden: „Die Tore kommen sehr schnell, sei bereit!“. Doch bereits bei der zweiten Zwischenzeit lag sie fast eine halbe Sekunde zurück. Der anschließende Ausfall löste im Ziel aufmunternden Applaus aus. Es war ein bitterer Moment für die junge Skirennläuferin, die sich so viel von diesem Rennen erhofft hatte.
Viele favoritinnen ausgeschieden
Neben Aicher schieden auch andere Top-Fahrerinnen aus, darunter die Top-Favoritin Sofia Goggia, die Tschechin Ester Ledecka, die Peking-Zweite Mirjam Puchner und Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson. Das Rennen war von zahlreichen Ausfällen geprägt, was die Enttäuschung für Aicher jedoch nicht minderte.
Unsicherheit über weiteren olympia-start
Nach dem Rennen ließ Aicher offen, ob sie am Sonntag im Riesenslalom antritt. „Ich mache morgen Pause und dann schauen wir weiter. Ihr werdet es dann sehen“, sagte sie an die Reporter gewandt. Sicher ist jedoch, dass sie am kommenden Mittwoch im Slalom starten wird. Die Entscheidung über den Riesenslalom wird sie nach einer gründlichen Analyse ihrer Form und des Rennverlaufs treffen.
Aicher: analyse und fokus auf die zukunft
Emma Aicher hat bewiesen, dass sie zu großen Leistungen fähig ist. Trotz des Rückschlags im Super-G wird sie sich nicht entmutigen lassen. Mit einer klaren Analyse der Fehler und einem neuen Fokus wird sie versuchen, in den kommenden Rennen erfolgreich zu sein und ihre Olympia-Träume weiter zu verfolgen. Die Unterstützung der Fans und des Teams wird ihr dabei sicherlich helfen.
