Emma aicher: riesenslalom-start ungewiss – doch silberglück in cortina geht weiter
Emma aicher lässt riesenslalom-teilnahme offen
Cortina d’Ampezzo – Zwei Olympia-Medaillen hat Emma Aicher bereits in Cortina gewonnen: Silber in der Abfahrt und im Teamwettbewerb mit Kira Weidle-Winkelmann. Doch ob die 22-Jährige auch im Riesenslalom an den Start geht, bleibt weiterhin ungewiss. Aicher, die aktuell zu den erfolgreichsten deutschen Athletinnen bei diesen Olympischen Spielen zählt, ließ bei einer Pressekonferenz am Mittwochmorgen auf Anfrage von Sport1 keine klare Aussage zu.

Tagesform entscheidet über weitere starts
„Wir schauen immer Tag für Tag, wie es mir geht und wie der Plan weitergehen soll“, erklärte Aicher. „Der Riesenslalom ist noch zu weit weg, dass man das entscheiden kann.“ Diese Zurückhaltung überrascht, angesichts ihrer bisher starken Leistungen. Entscheidend sei ihre körperliche Verfassung und wie sie sich von den bisherigen Rennen erhole. Die Belastung ist hoch, und Aicher achtet genau auf ihre Grenzen.
Sicherer start in super-g und slalom
Fest steht hingegen, dass Aicher am Donnerstag im Super-G und kommenden Mittwoch im Slalom starten wird. Der Riesenslalom ist für Sonntag angesetzt. Die Entscheidung über ihre Teilnahme wird also kurzfristig fallen. Fans und Experten sind gespannt, wie sich Aicher letztendlich entscheiden wird und ob sie noch einmal auf Medaillenjagd geht.
Kein goldfavorit im slalom – trotz laufbestzeit
Trotz ihrer beeindruckenden Laufbestzeit im Teamwettbewerb sieht sich Aicher selbst nicht als Goldfavoritin im Slalom. „Das ändert gar nichts. Der Slalom ist noch weit weg, ich habe ja noch ein bisschen was zu tun vorher“, so die Athletin bescheiden. Sie betonte, dass noch viel Arbeit vor ihr liege, um im Slalom ganz vorne mitfahren zu können. Ihre Leistung im Teamwettbewerb sei zwar ermutigend, aber kein Garant für einen Sieg.
Aicher fühlt sich fit und konzentriert
Erschöpft fühlt sich Aicher trotz des engen Rennkalenders bislang nicht. „Ich bin es ja jetzt langsam gewohnt, viele Rennen zu fahren und wenig Pause zu haben. Ich muss auch sagen, ich bin selten müde“, erklärte die Allrounderin. Ihre Fähigkeit, sich schnell zu regenerieren, ist ein wichtiger Faktor für ihren Erfolg. Sie genießt die Herausforderung und die Atmosphäre bei den Olympischen Spielen.
Sicher verwahrt: medaillen bei ralph eder
Aus Sicherheitsgründen hat Aicher ihre beiden Silbermedaillen vorsichtshalber bei Ralph Eder, dem Pressesprecher des Deutschen Ski-Verbandes, deponiert. „Auch meine zweite Silbermedaille habe ich am Abend wieder abgegeben, damit sie sicher heimkommt“, verriet sie schmunzelnd. Die Sicherheit ihrer hart erkämpften Auszeichnungen hat für sie höchste Priorität.
