Elustondo vor comeback? real sociedad vor alaves-test
Ein überraschender Wechsel im Defensivzentrum der Real Sociedad könnte bereits am Samstag gegen Alaves Realität werden. Jon Martín fehlt aufgrund von Gelbstrafe, Igor Zubeldia ist verletzt – und plötzlich steht Aritz Elustondo vor seiner ersten Startelf-Chance seit Monaten unter dem neuen Trainer Pellegrino Matarazzo.

Die ungewohnte rolle des erfahrenen routiniers
Für Elustondo, eine Vereinslegende, ist es eine Saison der Kontraste. Nach elf Jahren im Trikot der Txuriurdin wird er aktuell nur sporadisch eingesetzt. In 37 gespielten Partien standen lediglich fünf Starts und 537 Minuten auf dem Platz – weit entfernt von den über 300 Einsätzen, die ihn einst auszeichneten. Die Ankunft von Matarazzo hat seine Situation weiter verschärft. Von den bisherigen Spielen war er nur in vier dabei, und stets nur als Joker.
Seine Situation ist brisant: Der Vertrag läuft am 30. Juni aus. Ein möglicher Wechsel mit ungewissem Ausgang steht bevor. Bleibt er in einem unterstützenden Role, oder sucht er eine neue sportliche Herausforderung, um wieder mehr Spielzeit zu genießen? Die Frage beschäftigt den erfahrenen Verteidiger offensichtlich.
Letztes Auftreten war am vergangenen Samstag gegen Levante, als er Duje Caleta-Car ersetzte. Dieser Umstand lässt darauf schließen, dass er am Samstag die Rolle des verhängnisvollen Jon Martins einnehmen könnte. Luken Beitia vom Sanse wurde ebenfalls gehandelt, doch die Leistung gegen Levante spricht gegen ihn. Elustondo könnte nach über vier Monaten erstmals wieder in der Startelf stehen. Ein letzter Tanz in der heimischen Arena? Die Uhr tickt.
Die Entscheidung, ob er einen neuen Vertrag annimmt oder sich nach einem Wechsel sehnt, wird seinen weiteren Karriereweg maßgeblich bestimmen. Ein Abschied von der Real Sociedad, dem Verein, für den er einst ein One-Club-Man werden wollte, wäre ein schmerzhafter Verlust – sowohl für ihn als auch für die Fans. Der Spielausgang am Samstag könnte ein Vorgeschmack auf seine Zukunft sein.
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