Elfenbeinküste-coach am rande: fairplay-debatte nach wm-duell!
Die Stimmung im ivorischen Lager ist alles andere als ausgelassen. Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Deutschland bei der Weltmeisterschaft regt sich der Trainer Emerse Faé nicht nur über das Ergebnis auf, sondern auch über das Verhalten der deutschen Mannschaft. Ein Wortgefecht am Spielfeldrand und harsche Kritik nach dem Spiel – die Elfenbeinküste fordert mehr Respekt.
Die hitzige diskussion am spielfeldrand
Faés Enttäuschung ist offensichtlich. Er hatte sich von einem Team wie Deutschland, das als Vorbild dienen sollte, mehr Fairplay erhofft. Der Auslöser war eine Auseinandersetzung mit Mitgliedern des deutschen Stabs und ein hitziges Wortgefecht mit dem Frankfurter Verteidiger Nathaniel Brown. Brown hatte nach einem Einwurf den Ball nicht an den Ivorer Wilfried Singo weitergegeben, der sich verletzt hatte. „Ich habe ihm gesagt, er solle demütig bleiben“, erklärte Faé nach dem Spiel, sichtlich aufgebracht.
Es geht um mehr als nur eine strittige Szene. Faé bemängelte Browns Verhalten und warf ihm vor, seine Freude am Sieg über den Respekt gegenüber dem Gegner zu stellen. „Er hat großartig gespielt, aber es ist nicht nötig, schlecht mit uns zu reden, nur weil er gewinnen will.“ Die Worte des Coaches verdeutlichen die Frustration, die im Team nach dem Spiel herrscht.

Weiterkommen noch möglich: hoffnungsschimmer für die elfenbeinküste
Die Niederlage gegen Deutschland war bitter, doch die Hoffnungen auf ein Weiterkommen bei der WM sind noch nicht gänzlich geschwunden. Die Elfenbeinküste benötigt im letzten Gruppenspiel gegen Curacao mindestens ein Unentschieden, um den Einzug ins Sechzehntelfinale zu sichern. Die Mannschaft steht vor einer großen Herausforderung, will aber Geschichte schreiben. Stürmer Amad Diallo betonte: „Wir wollen Geschichte schreiben.“
Die Aufgabe ist klar: Jetzt zählt nur der Sieg oder zumindest ein Unentschieden. Die Elfenbeinküste muss ihre Emotionen in den richtigen Kanal lenken und sich auf das entscheidende Spiel konzentrieren. Denn wie Faé betont: „Wir haben unser Schicksal selbst in den Beinen.“ Ein Respektloses Verhalten der Gegner hin oder her – die Ivorer wollen sich nicht unterkriegen und kämpfen bis zum Schluss um den Traum vom Weiterkommen.
