Elfenbeinküste stellt wm-kader vor: überraschung bonny dabei!
Die Entscheidung ist gefallen: Elfenbeinküste hat ihren Kader für die Weltmeisterschaft in Katar bekannt gegeben. Trainer Emerse Faé hofft, mit einer schlagkräftigen Mannschaft die bisherige Gruppenphasen-Hürde überwinden zu können. Doch der Kader birgt mehr als nur bekannte Namen – eine überraschende Personalie sorgt für Gesprächsstoff.

Wer gehört zum wm-team der elfenbeinküste?
Das Aufgebot von Elfenbeinküste ist mit einigen hochkarätigen Spielern besetzt. Yan Diomandé, das gefeierte Talent von RB Leipzig, das reihenweise Anfragen von europäischen Topklubs ablehnen konnte, steht erwartungsgemäß im Kader. Auch Nicolas Pépé vom FC Villarreal ist dabei und soll für Offensive sorgen. Doch der eigentliche Knaller ist die Verpflichtung von Ange-Yoan Bonny vom Inter Mailand. Der junge Stürmer, der in der Jugend für Frankreich spielte, entschied sich erst kurz vor der Bekanntgabe für die ivorische Nationalmannschaft – ein echter Coup für Faé und sein Team.
Die Abwehr wird von erfahrenen Kräften wie Ghislain Konan, Wilfried Singo und dem jungen Ousmane Diomandé (Sporting CP) getragen. Im Mittelfeld ist Franck Kessié (Al-Ahli) der Dreh- und Angelpunkt, unterstützt von Seko Fofana (Porto) und Ibrahim Sangaré (Nottingham Forest). Vorne peilen Simon Adingra (Monaco) und Evann Guessand (Crystal Palace) Torschüsse an. Elye Wahi (Nizza) könnte ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.
Die Gruppenauslosung war alles andere als einfach: Elfenbeinküste trifft in Gruppe E auf Deutschland, Ecuador und Curazao. Das Eröffnungsspiel gegen Ecuador am 15. Juni wird zeigen, ob die Ivorianer die Erwartungen erfüllen können. Die deutsche Mannschaft gilt als klarer Favorit, doch die Elfenbeinküste wird alles daran setzen, den Gruppensieg anzupeilen.
Trainer Faé hat mit seiner Auswahl ein starkes Team zusammengestellt. Die kurzfristige Verpflichtung von Bonny zeigt, dass er bereit ist, neue Wege zu gehen. Ob diese Strategie aufgeht, wird die Weltmeisterschaft zeigen. Die ersten Anzeichen stehen jedoch gut – ein spannender Wettbewerb verspricht sich.
