El salvador fegt majadahonda weg und krönt sich mit perfektem saison-kantersieg

28:17 – die Zahlen glühen auf dem Anzeigetafel, das Stadion brüllt, und die Spielerinnen von Colina Clinic El Salvador werfen sich in die Arme. Nach 70 Minuten Finale gegen Silicius Majadahonda ist klar: Die Liga Iberdrola bleibt in Valladolid, und sie bleibt dort ohne auch nur einen einzigen Liga-Flecken auf der Weste.

Ein start, der feuer fing

Beatriz Rivera schlug ein. Minute sieben. Die erste Welle, eingeleitet von den breit aufgestellten Sturmreihen, spülte die Sturmreihe der Madrilenen zurück. Vergara verwandelte – 7:0. Fertig? Weit gefehlt. Martina Márquez antwortete zwei Minuten später mit dem gleichen Rezept, inklusive Extrapunkt. 7:7. Jetzt rauchte das Gras.

Was folgte, war kein Schlagabtausch, sondern ein Schachspiel mit Ellenbogen. Majadahonda drehte auf, zwang El Salvador in Nachsetzrucken, nutzte eine Pfahlstrafe durch Adelina Costa und ging mit 14:17 in die Kabine. Die Gäste lachten, die Hausherren schwiegen – kurz.

Zweite hälfte: nur ein team auf dem feld

Zweite hälfte: nur ein team auf dem feld

Die Kabine von Entrenadora Iciar Martínez muss ein Pulverfass gewesen sein. Was danach kam, war ein anderer Sport. Rivera wieder, 51. Minute – ihr zweiter Versuch. 21:17. Das Pendel schlug durch. Majadahonda fand keen Zugriff mehr, die Balleroberungen häuften sich, und als Tecla Masoko nach sechs Phasen am linken Flügel untertauchte, war die Messe gelesen: 28:17, 14:0-Punktelauf, Titel verteidigt.

Die Statistik hinter dem Spektakel: El Salvador erzielte sämtliche 28 Punkte aus strukturiertem Spiel, ohne ein einziges Mal auf Straftritte zurückzugreifen. Vergara blieb bei 100 % Trefferquote – drei Versuche, drei Umsetzungen. Auf der Gegenseite vergab Márquez zwei Strafen in Reichweite, die später fehlten wie ein Beweis.

Die Saison? 16 Spiele, 16 Siege, 612:223 Punkte. So läuft ein Champion, der keine Lust auf Zweifel hatte.