Eklats bei copa del rey: itxaso kritisiert buhruf-aktionen

Die Stimmung beim Copa del Rey-Finale zwischen Real Sociedad und Atlético Madrid war alles andere als harmonisch. Während die baskische Mannschaft von frenetischem Applaus getragen wurde, sorgten vereinzelte Buhrufe während der spanischen Hymne für Empörung – und nun auch für die scharfe Kritik von Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitiker Denis Itxaso.

Respekt statt parteilichkeit auf dem spielfeld

Respekt statt parteilichkeit auf dem spielfeld

Itxaso, der das Spiel als glühender Real-Fan verfolgte, betonte, dass nicht alle Zuschauer die Hymne pfiffen, räumte aber ein, dass diejenigen, die es taten, nicht in der öffentlichen Wahrnehmung präsent waren. „Es hat mir nicht gefallen, genauso wenig wie die Beleidigungen und Pfiffe einiger Atlético-Fans, als andere Lieder gesungen wurden“, so Itxaso. Seine Haltung ist klar: Er plädiert für Respekt und ein friedliches Miteinander im Fußball, fernab von partisanischen Eskalationen.

Die Real Sociedad und ihre Fahnen sind nach seinen Worten starke Identifikationsfiguren. „Ich lehne alles ab, was spaltend wirkt.“ Er hob das Gemeinschaftsgefühl hervor, das während des Finales in Sevilla spürbar war: „Es war ein großer, weiß-blauer Fluss über allen Unterschieden.“

Die Mehrheit der Anhänger beider Mannschaften habe jedoch eine „große Konvivialität“ gezeigt, betonte Itxaso. „Es ist verständlich, dass negative Vorfälle mehr Aufmerksamkeit erhalten, aber insgesamt lief alles gut.“ Dabei ignorierte er bewusst die wütenden Reaktionen auf die Buhruf-Aktionen, die in den sozialen Medien für viel Kritik sorgten. Die Aktionen werden so dargestellt, als wären sie eine Randerscheinung im Vergleich zu dem vermeintlich überwiegenden friedlichen Verhalten der Fans.

Die Debatte über das Verhalten der Fans und die Rolle der Nationalhymne im Fußball ist noch lange nicht abgeschlossen, und Itxasos Äußerungen werfen Fragen nach dem Umgang mit politischen Botschaften auf den Rängen auf. Ob seine Appelle an Respekt und Konvivialität tatsächlich Wirkung zeigen werden, bleibt abzuwarten.